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"Zu Fuß zur Schule und zur Kita? – Geht!"

Zur Europäischen Mobilitätswoche motiviert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) jeden, selbst die Verkehrswende zu probieren.

Zur Europäischen Mobilitätswoche 2019 lädt die Landeshauptstadt Dresden ein, klima- und umweltfreundliche Mobilitätsformen auszuprobieren. Unter dem Motto „Geh mit!“ bieten zahlreiche Verbände, Vereine und Unternehmen ein interessantes Programm, das zeigt: mobil sein ohne Auto ist möglich, macht Spaß und kann im Alltag praktisch gelebt werden. Das Dresdner Amtsblatt zeigt in den nächsten Ausgaben Veranstaltungen und Akteure der Europäischen Mobilitätswoche 2019. In der ersten Folge stehen Clemens Kahrs vom ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Kerstin Reetz-Schulz vom Omse e. V. Rede und Antwort.

Herr Kahrs, was ist das Anliegen des VCD in Dresden? 
Der öffentliche Raum wird überwiegend dem motorisierten Verkehr überlassen und nicht den Menschen und der emissionsarmen Fortbewegung.

Warum machen Sie bei der Europäischen Mobilitätswoche mit? 
Wir wollen vor allem Familien zeigen, ohne Auto genauso gut voran zu kommen und dabei auch noch etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

Mit der Aktion „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ haben Sie sich für Dresden eine Aktion ausgedacht. Wie funktioniert diese genau?
Schulen, Kitas, einzelne Gruppen und Familien können sich ab sofort auf der Plattform unseres Medienpartners – dem Familienmagazin Kind + Kegel unter www.kindundkegel.de/zufusszurschule anmelden und vom 19. August bis 8. September ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Schule oder die Kita kommen und die gesparten Autofahrten eintragen. Aus allen Einsendungen werden Gewinner attraktiver Preise rund um Bewegung und Mobilität gekürt!

Frau Reetz-Schulz, wie greifen Sie dieses Thema auf? 
Wir sind als Omse e. V. freier Träger von fünf Kitas sowie der Laborschule Dresden. Wir begleiten Kinder und Jugendliche vom Krabbelalter bis zum Abitur. Wir sind eine vom Sächsischen Umweltministerium geförderten Klimaschulen. Für uns ist das Thema Mensch und Ökologie nicht nur eine Frage des Lehrplans. Wir haben mit „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ gute Erfahrungen gesammelt.

Das müssen Sie genauer erklären! 
Gerade der selbstbestimmte Weg zu Fuß oder mit dem Rad in die Kita oder die Grundschule ist so wichtig. Die Kinder nehmen ihre Umgebung deutlich besser wahr. Dinge am Wegesrand wie Schmetterlinge oder die neue Lücke im Zaun werden zum Highlight. Das ist pädagogisch wertvoll! Ich kann also nur aufrufen: Zu Fuß zur Schule und zur Kita – Geht!

Herr Kahrs, Sie laden am 17. September zur Diskussion „Wer wird denn da gleich in die Luft gehen? Richtungsstreit zur Zukunft der Mobilität in Dresden“ ein. Sie wollen sich streiten? 
Verkehrsthemen werden in Dresden kontrovers diskutiert – gerade wenn die Mehrheiten wie nach der Stadtratswahl nicht eindeutig sind. Wir laden Politiker, den Finanzbürgermeister Dr. Peter Lames sowie Fachexperten ein, Farbe zu bekennen. Die Verkehrswende muss konkreter werden. Jeder sollte bei sich anfangen, das eigene Auto stehen zu lassen und dafür zu Fuß zu gehen, Fahrrad, Bahn oder Bus zu fahren. Politik und Verwaltung fordern wir auf, dafür die richtigen Anreize zu setzen.

Veranstaltungen mit Beteiligung des VCD:

  • Montag, 19. August bis Sonntag 8. September: Zu Fuß zur Schule und zur Kita – Mitmachen, Elterntaxi stehen lassen und Preise absahnen, www.kindundkegel.de/zufusszurschule
  • Dienstag, 17. September, 18 Uhr: Diskussionsrunde »Wer wird denn da gleich in die Luft gehen?« – Richtungsstreit zur Zukunft der Mobilität in Dresden: mit Politikern und Gästen, Verkehrsmuseum Dresden, Eintritt frei
  • Freitag, 20. September, 16 bis 18 Uhr: Internationaler Parking Day mit VCD und der Nachbarschaftsinitiative Lebensraum Bellingrathstraße – Lebens- & Aufenthaltsraum Bellingrathstraße, Eintritt frei
  • Sonntag, 22. September, 11 bis 17 Uhr: Autofreier Tag am Terrassenufer mit vielen interessanten Aktionen zum Mitmachen, Eintritt frei

Quelle: www.dresden.de