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Das Projekt SING - Schule Inklusiv gestalten

Die Gestaltung eines Unterrichts, der jede*n einzelne*n Schüler* in seiner/ihrer Entwicklung möglichst wirksam unterstützt und befähigt.

Die Gestaltung eines Unterrichts, der jede*n einzelne*n Schüler* in seiner/ihrer Entwicklung möglichst wirksam unterstützt und befähigt.
SING fokussiert sich auf die Mikroebene der Bildungsgestaltung. Die Entwicklung pädagogischer Angebote ist jedoch ohne Schulentwicklung nicht nachhaltig – insofern untersucht SING in beteiligten Schulen, wie der Laborschule, Anforderungen an das Prozessmanagement zur Organisation inklusiver Schule und entwickelt ein Pilot-Organisationsmodell “Inklusive Schule”.

Das Lernkonzept der Laborschule hat in diesem Rahmen großes Interesse bei den Studierenden und Wissenschaftler*rinnen geweckt. So ist eine Kooperation mit der Deutsch- und Chemiedidaktik für das „Teilprojekt A“ entstanden in der insgesamt 3 Seminargruppen an der Laborschule zu Besuch waren.
Um alle Schüler*innen in ihrer Entwicklung möglichst wirksam unterstützen zu können, erarbeiten die beteiligten Wissenschaftler*innen in verschiedenen Teilprojekten, fachdidaktische Konzepte und organisatorische Strukturen. So soll es gelingen, individuelle und bedürfnisorientierte Lernwege zu skizzieren. In einer weiteren Projektphase konzipieren Studierende inklusiven Fachunterricht in der Schulpraxis zusammen mit Lehrer*innen sowie Wissenschaftler*innen. Untersucht wird dabei, wie die Studierenden diese Herausforderung bewältigen.

In Zusammenarbeit mit den Schüler*innen des „Deutsch-Lernbüros“ der Stufe II und des „Wissenblocks Chemie“ der Klasse 9 wurden so diagnostische Daten wie Videographien der Gruppenarbeiten gesammelt und Befragungen von Schüler*inne, Eltern und dem schulischen Personal durchgeführt. Analysiert wurde vor allem die Interaktion und Motivation im Sozialverhalten, das Verständnis für Inklusion, Umgang mit Heterogenität, Methodenvielfalt und das Schulklima, Organisationsstruktur und Schulentwicklung im Allgemeinen. Eine erste Auswertung des Projektes wurde Mitte November beim Elternabend vorgestellt. Zu den Ergebnissen zählte die Erarbeitung eines Individualisierten Lernmaterials aus den Wünschen und Interessen der Schüler*innen unter Einbezug theaterpädagogischer Ansätze für die konkrete Lerngruppe durch Studierende, eine erhöhte Rückmeldung der pädagogischen und didaktischen Bedürfnisse der Lerngruppe an die Lehrperson aber auch der besonders achtsame und wertschätzende Umgang der Schüler*inne untereinander.

Wie es mit dem Projekt SING an der Laborschule weiter geht und die Ergebnisse der Teilprojekte A und C wird den Pädagogen während der pädagogischen Tage, im Februar 2020, in der Laborschule präsentiert. Zudem wird ein Workshop mit Unterstützung durch das Fraunhofer-Institut und der TU Dresden anhand der Ergebnisse durchgeführt.

Das Projekt wird durchgeführt von der Technischen Universität Dresden, dem Fraunhofer-Institut und der Bergischen Universität Wuppertal.
Das Projekt wird gefördert vom BMBF im Rahmen der Förderrichtlinie: „Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte für inklusive Bildung“.

Weitere Information rund um das Projekt SING finden Sie hier

https://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/2292.php
https://tu-dresden.de/gsw/ew/iew/ewib/forschung/schule-inklusiv-gestalten-sing-entwicklung-fachdidaktischer-konzepte-und-organisatorischer-strukturen-einer-inklusiven-schule