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Aus dem Schulleben 2015/2016

Wir wünschen SCHÖNE FERIEN!

Nun ist es geschafft, das Schuljahr 2015-2016 ist Geschichte.
Was für ein Jahr! Die Laborschule ist nun komplett. Das erste Mal gibt es 12 Jahrgänge und in diesem Jahr zum ersten Mal auch ein Jahrbuch. Von A wie Abholkarte bis Z wie Zone5 - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und doch prall gefüllt mit Erinnerungen an dieses Schuljahr. Da gibt es viel gemeinsam Erlebtes, wie die Feierstunden, das Landheim oder das Sportfest. Da gibt es viel Einzigartiges, wie die Lerngruppen, die Spanien-Reise oder der Besuch des südkoreanischen Kinderchores. Es gibt Erfolgreiches wie die Auszeichnung der Peer-Leader für ihre Arbeit im Projekt Bike4Refugees, die Chor-Konzerte und der Gewinn der Schulband Zone 5 beim Band-Contest.
Natürlich ist kein Jahr wie das andere, aber dieses hier war auf jeden Fall einzigartig!

Und am 24.06.2016 wurden nun die Pensenbücher ausgegeben. Die Stufe I war allein in ihrem Ausweich-Quartier im Werkhaus, alle anderen Lerngruppen waren unterwegs. Traditionell starteten sie nach einem gemeinsamen Frühstück mit einem Ferienlied in die Pensenbuch-Ausgabe. Für einige Kinder ist es die letzte in Stufe I, für einige die erste zum Schuljahresende. Und auch wenn die meisten Pädagog*innen es schon so oft gemacht haben, ist es doch immer wieder etwas besonderes.
Und dann geht es ganz schnell, die Abholkarten werden mitgenommen, das Schulhaus leert sich und überall heißt es: "Tschüss, bis nächstes Jahr!"

Wir danken allen Mitwirkenden der Laborschule für ihr Engagement und wünschen nun GUTE FERIEN und vor allem GUTE ERHOLUNG!
Anja Schenkel

Von selbstsüchtigen Riesen und frierenden Blumen

Auf Grund der Baumaßnahmen an der Laborschule fand die Premiere des Musicals der Stufe I am 14.06. im Theaterhaus Rudi statt. Für die Kinder war es eine aufregende Erfahrung, mal in einem "richtigen" Theater auf der Bühne stehen zu können. Zum Glück gab es hinter dem Haus auch einen Spielpaltz, so dass auch die Pausen am letzten Probentag für alle vergnüglich waren.
Zur Premiere spielten die Kinder dann vor vollem Haus und es war wieder eine beeindruckende Leistung. Erzählt wurde die Geschichte vom selbstsüchtigen Riesen, der seinen Garten nur für sich haben möchte. Die Kinder bleiben fern und alle Blumen werden traurig. Daraufhin fühlen sich dort vor allem Eis und Schnee wohl und die Blumen frieren. Der Riese wundert sich, dass es nicht Frühling wird in seinem Garten - aber zum Glück klettern die Kinder einfach durch ein kleines Loch in den Garten und die Blumen und Bäume freuen sich so darüber, dass sie wieder blühen. Da erlaubte der Riese den Kindern wieder, in seinem Garten zu spielen und alle waren froh und glücklich.
Vielen Dank für diese wunderbare Inszenierung an alle Kinder, die auf und hinter der Bühne beteiligt waren, Danke auch an Hans Hoch für die musikalische Leitung, an Katrin Wiedemann für die szenische Einrichtung, an Rita Richter für Bühnenbild und die farbenfrohen Kostüme, an Maria Tosenko für die Klavierbegleitung und an Tom Schenkel für das Einrichten der Ton- und Lichttechnik.
Zur Schuleinführung am 06. August wird das Stück erneut zu sehen sein.
Anja Schenkel

Talentefest

Am 27.5.2016 fand das diesjährige Talentefest der Laborschule statt.
Durch den engen Zeitplan des sehr kurzen Schuljahres nahmen diesmal nur Kinder der Stufe 2 teil.
Es war trotzdem ein kleiner bunter Reigen mit Gesang, selbst verfasstem Gedicht, weiteren Gedichtvorträgen, einer selbst geschriebenen Geschichte und einer kleinen Comedyshow. Das Publikum war begeistert.
Aus allen 4 Lerngruppen der Stufe 2 waren Teilnehmer dabei und alle konnten sich am Ende über ein Dankeschön in Form von Büchergutscheinen, Kinofreikarten und Familienjahreskarten für das tjg. theater junge generation freuen.
Wir bedanken uns auf diesem Wege herzlich für die erneuten Spenden der Buchhandlung „Büchers Best“ aus der Neustadt, beim Leiter der Schauburg und beim tjg.
Wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr mit vielen jungen Talenten!
Anina Wiedenbeck

Fahrradprüfung für die 4er

Am 08.06. starteten die 4. Klässler zur praktischen Fahrrad Prüfung bei der Polizei im Verkehrsgarten. Alle hatten viel Spaß, lernten einiges dazu uns setzten ihr theoretisches Wissen praktisch um. Drückt uns die Daumen, am Freitag, den 10.06. haben wir Prüfung und bekommen hoffentlich alle unseren Fahrradführerschein.
Evelyn Nitzsche

Erneut Besuch aus Daejeon (Südkorea)

Am Kindertag waren 22 Kinder und Jugendliche aus Daejeon (Südkorea) an unserer Schule zu Gast, der Kontakt kam nach dem Kinderchorfestival über die Übersetzerin, Frau Rana Kim, zustande. Dabei kam es zu einer Begegnung mit den Musik-/Theaterkindern von Stufe 1. Gemeinsam wurde gesungen und musiziert. Um 13 Uhr gab es dann ein kleines Konzert im Spiegelsaal. Beeindruckend, mit welcher Perfektion die z.T. noch kleinen Kinder ihre Streichinstrumente spielten. Abschließend wurde das "Schmetterlingslied" gemeinsam gesungen und musiziert. Auch schön zu erleben, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere Kinder die Koreaner aufnahmen und gleich in Kontakt kamen. Nun haben wir schon zwei musikalische Kontakte in Daejeon!
Hans Hoch

Sportfest am 31. Mai 2016

Zu unserem Sportfest waren wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler sportlich aktiv. Im Rahmen der Bundesjugendspiele haben wir viele leichtathletische Disziplinen, wie bspw.: Laufen und Springen durchgeführt. Durch unsere vielen großartigen Helfer, sei es Eltern, Mitschüler oder Kolleg*innen, konnten wir uns auch an vielen Spielestationen austoben. Auf dem Sportplatz gab es Torwand schießen, Tau ziehen, Gummistiefel-Weit-Wurf und Drei-Bein-Lauf. In der Aula wurde ein tolles Staffelspiel für alle Stufen angeboten namens: „Tischlein deck dich“. Ja es musste tatsächlich ein Tisch mit einem Tablett auf Schnelligkeit und Richtigkeit eingedeckt werden. Das war ein riesen Spaß. Familie Silbermann und Frau Graf haben den ganzen Tag dieses Spiel angeleitet. Generell wollen wir einen herzlichen Dank aussprechen für alle Eltern, Großeltern und Schüler, die uns beim Messen, Stoppen und mit Getränken unterstützt haben.
Natürlich gab es wieder das jährliche Zweifelderball Turnier. In Stufe zwei haben den ersten Platz die Biber, den zweiten Platz die Krabben, den dritten Platz die Schildkröten und die Eisvögel bildeten den 4. Platz.
In der Stufe I spielten die Klassenstufen gegeneinander. Bei den Erstklässlern gab es folgende Ergebnisse:
Platz 4: Adler, Platz 3: Pinguine, Platz 2: Leoparden und Platz 1: Falken.
Bei den Kindern der Klassenstufe 2 belegten den 4. Platz: Adler, den 3. Platz: Falken, den 2. Platz: Pinguine und den 1. Platz: Leoparden.
Die Klassen 3 haben folgende Plätze belegt: 4. Platz: Pinguine, 3. Platz: Adler, 2. Platz: Falken, 1. Platz: Leoparden.

Alles in allem war das Sportfest ein toller Erfolg. Wir haben dieses Jahr sehr viele Ehrenurkunden verteilen dürfen und von 240 Teilnehmern tolle Ergebnisse aufschreiben können.
Auf dass das Wetter nächstes Jahr wieder so schön ist. Sport frei!
Evelyn Nitzsche

Bikes4Refugees

In den letzten Wochen konnten die Peerleaders der Laborschule insgesamt 18 Fahrräder an Geflüchtete und an Kinder des Kindertreffs "Puzzle" spenden. Die Schüler*innen überbrachten Anfang Mai persönlich acht Bikes an eine Einrichtung in Lockwitz. Jetzt haben die Migrant*innen die Möglichkeit, mit den neuen Rädern schneller zu ihreren Praktikumseinrichtungen und in die Stadt zu kommen. Da wir regelmäßig Anfragen erhalten, suchen wir weiterhin Fahrräder und Helme für Geflüchtete! (andre.foerster@omse-ev.de).
Hiermit möchten wir uns nochmal bei allen SchülerInnen, Eltern und Firmen bedanken, die uns Räder gespendet haben und/oder Kuchen für unsere Basare gebacken haben. Vielen Dank!
Die Peerleaders und André Förster

Hans bringt Glück

Am Sonnabend, den 21. Mai fuhr der Chor der Stufe I mit insgesamt 28 Kindern zur 22. Landesbegegnung Schulen Musizieren nach Königstein in die Sächsische Schweiz. Unser Busunternehmen Putrich-Reisen holte extra für die Schule seinen Mottobus „Festung Königstein“ aus der Garage.
Der Tag begann 10.30 Uhr mit einem gemeinsamen Eröffnungskonzert in der Marienkirche in Königstein. Jedes der 17 Ensembles konnte ein bis zwei Stücke vortragen und wurde mit Beifall bedacht. Dann ging es auf die Festung. Bei idealem Wetter fanden die Schulen auf insgesamt fünf Bühnen zahlreiche Zuhörer und Zuschauer.
Zogen es die meisten Chöre vor, draußen im Freien zu singen und zu spielen, trat unser Chor um 15 Uhr in der kleinen und feinen Garnisonskirche der Festung auf. Eine richtige Entscheidung, um der Klangfülle der leisen und lauten Sequenzen mehr Ausdruck zu verleihen. Gesungen wurden allseits beliebte Lieder wie neben anderen „Nelly Sommer“ und der Kanon „Es tönen die Lieder“ – letzterer mit dem Publikum spontan dreistimmig intoniert. Auch neue Stücke wie „Flieg, Falter flieg“ – eine deutsche Uraufführung wurde geboten – perfekt begleitet von Ludwig Schrameyer, Leiter der Chöre am Gymnasium St. Afra in Meißen.
Die mitgereisten Drittklässler konnten in wechselnder Besetzung zudem auch mit anspruchsvolleren Stücken und eben einer zweiten Stimme in Ergänzung zu den Jüngeren glänzen. Soli von Theresa auf dem Cello sowie Selma auf der Querflöte rundeten das Programm ab. Die Besucher der Festung, die sich neben den mitgereisten Eltern und Betreuern im Publikum befanden, zollten den Kindern daraufhin ihre Hochachtung.
Hans bringt Glück! – Auch wenn Hans Hoch nicht der begnadetste Klavierspieler ist – dafür haben wir ja Jörg Kandel – konnte er der Regebogengrundschule aus Rochlitz ihren Auftritt retten. Die CD mit der Begleitmusik wurde vergessen, nur die Noten waren da. Kurzerhand wurde statt des CD-Players das E-Piano aufgebaut und Hans spielte vom Blatt zum schönen Gesang der Grundschüler. Wenn das keine Begegnung ist!
Eindrücke vom gesamten Tag finden sich auch hier.
sn.bmu-musik.de/projekte/schulen-musizieren.html
Clemens Kahrs

Chor der Stufe II begeistert das Alpenvorland

Die bislang weiteste Konzert- und Begegnungsreise führte 26 Kinder der Stufe 2 und einige "Konzert erprobte" Kinder der 3.Klasse nach Wolfratshausen, südlich von München. Die lange Busreise verlief auch aufgrund einer Videoanlage sehr entspannt! Freudig begrüßten uns die Gasteltern, Kinder und der Wolfratshauser Chorleiter Yoshi an der Musikschule. Da unsere Kinder gerade erlebt hatten, wie gut der Kontakt in Gastfamilien sein kann, verlief die Einteilung ganz einfach. Alles spielte bestens mit: Das Wetter, die Gastfamilien, das gute Miteinander bei den Proben. Schon das Schulkonzert am Freitag in beiden Grundschulen in Iffeldorf und Habach verlief beeindruckend, das gemeinsame Begegnungskonzert in der katholischen Hauptkirche konnte glaube ich nicht besser gelingen. Da war für mich wieder spürbar, wenn alle "mit dem Herzen" singen - und sofort überträgt sich diese Atmosphäre auf die Zuhörenden. Bei "Kusimama" tobte dann die Kirche - ich glaube, dass dies in einer katholischen Kirche nicht so häufig vorkommt! Danke an alle, die dies ermöglicht haben.
Hans Hoch

Weitere Berichte können Sie hier nachlesen.

Kinder aus Korea zu Gast

Nun hat es in diesem Jahr geklappt: Die Laborschule war erstmals Gastgeberschule beim Internationalen Kinderchorfestival Dresden! Der AK Musik hatte sich im Vorfeld für die Organisation zur Verfügung gestellt und dann waren eine Woche lang 31 südkoreanische Kinder bei etlichen Familien zu Gast - sicher eine unvergessliche Erfahrung. Für mich besonders berührend das Willkommenskonzert in der Friedenskirche Löbtau am 28.04. - die Chorgruppen 2 und 3 sowie der Erwachsenenchor beteiligten sich - und alle wuchsen förmlich über sich hinaus. Nicht zuletzt machte dies sicherlich die äußerst konzentrierte und beeindruckende Leistung des koreanischen Kinderchores möglich. Für mich eine Sternstunde - die Atmosphäre war auch unter den Zuhörenden beeindruckend!

Dann die tollen anderen Konzerte während des Festivals und der sehr gelungene Begegnungstag an unserer Schule. Da begegneten sich Vormittags der Kinderchor der Stufe 2 und der koreanische Kinderchor aus Daejeon.
Gemeinsam wurde viel gesungen, getrommelt, gelacht und den "Elbhörnern" gelauscht. Und abschließend der Besuch vom Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Herrn Dirk Hilbert, musikalisch begrüßt im Foyer von Stufe 1, dann von Schülern der Stufe 2 im Schulhaus herumgeführt und zum Schluss noch ein kleines gemeinsames Konzert im Spiegelsaal von beiden Chören.
Besser kann ein Begegnungstag kaum ausschauen. Der sichtlich bewegte Oberbürgermeister versprach dann auch gleich, einen Austausch in die koreanische Richtung finanziell zu fördern. Vielleicht gelingt ja im nächsten Jahr ein Gegenbesuch unserer Chorkinder in Südkorea, die Zeichen dafür stehen momentan sehr gut!

Vier koreanische Trommeln bleiben gleich an unserer Schule, und Frau Rana Kim, die Übersetzerin, wird demnächst Geigenunterricht an unserer Schule als auch einen koreanischen Kochkurs anbieten - wenn das keine Nachhaltigkeit ist...
Hans Hoch

Übrigens finden Sie auf der Facebook-Seite der Laborschule auch 2 Filme von der musikalischen Begegnung - Musik verbindet, besonders wenn ein deutscher und ein koreanischer Chor ein afrikanisches Lied singen...
https://www.facebook.com/Laborschule.Dresden/

„ 50 Spiele und mehr…“

…gab es zur diesjährigen 6. Brettspielnacht der Stufe I auszuprobieren.
Am 31.03.16 trafen sich 30 Brettspiel-begeisterte Kinder, Pädagogen und Eltern, um eigene Brett- und  Kartenspiele und die der Stufe I zu spielen.
Bei den Spielen „Das verrückte Labyrinth“ und, „Der zerstreute Pharao“ wurden viele Schätze gehoben. Bei  „Camel Cup“  kam es auf Schnelligkeit an. Die Favoriten jedoch waren „ Flunkern“ und „Das Waldschattenspiel“ – für die Nacht zum Spielen bestens geeignet. Am rasantesten ging es beim Kartenspiel
„Biesty Boys“ zu, das ebenfalls ein Renner war. Dafür haben wir uns beim gemeinsamen Abendbrot gestärkt und am Lagerfeuer  Knüppelkuchen gebacken.
Auch die Mitternachtsüberraschung – dieses Mal waren es „coole Drinks“ – hat nicht gefehlt. Die Frühaufsteher spielten sogar am Freitag Morgen wieder.
Anne Klinger

Schön Hühnchen, schön Hähnchen

 … ein Erlebnisbericht einer Mutter
Kurz nach Beginn des Schuljahres überraschte mich meine Tochter mit der Nachricht, dass sie im NaWi-Kurs Hühnereier ausbrüten wollen. Ich war schon ein wenig skeptisch und glaubte nicht daran, dass das wirklich was wird. Aber kaum rückte der Tag des Schlüpfens näher, wurde die Aufregung größer. Und dann waren die ersten Küken da – ein unglaubliches Erlebnis auch für mich, denn ich hatte noch nie ein frisch geschlüpftes Küken gesehen. Sie waren anfangs nicht mit den kleinen flauschigen Bällchen zu vergleichen, wie man sie von Bildern kennt.
Aber was dann? Es wurde Winter und für Küken war es draußen viel zu kalt, solange sie noch kein vollständiges Federkleid hatten. Ein schwarzes und weißes Hühnchen lebten im Käfig im Vorbereitungsraum des NaWi-Kabinettes, kein wirklich haltbarer Zustand auf Dauer. Sie wurden zusehends größer, die Schüler kümmerten sich rührend um Ying und Yang, der Besuch im Zooladen wurde fast zum täglichen Ritual, weil Mehlwürmer oder Streu besorgt werden mussten. Aber sie wuchsen und wuchsen und der Käfig wurde zu klein. Also begann die Suche nach einem passenderen Stall.  Die Weihnachtsferien durften die beiden erst einmal bei weiteren Artgenossen bei Anke Mühle verbringen. Als sie zurückkamen, waren sie noch ein ganzes Stück gewachsen und es gab noch ein braunes Huhn dazu. Es wurde auf den Namen Schnatz getauft. Zudem zogen sie in ihren Stall auf das Gelände vor der Schule. Um ihren weißen Zögling machten sich die „Hühnereltern“ Sorgen, weil er nicht so kräftig war wie die beiden anderen. Und dann kam ein paar Tage später das große Unglück: Ying, ihr weißes Hühnchen, lag tot im Stall. Einige Tränen kullerten dann auch bei mir, als ich meine Tochter weinend und unglücklich am Tisch sitzen sah, nachdem eine Mitschülerin ihr am Telefon die traurige Nachricht überbracht hatte. Das Huhn wurde am nächsten Tag würdig mit Blumen bestattet.
Seitdem sind einige Wochen vergangen. Aus Yang ist inzwischen ein stolzer Hahn geworden, der herrlich kräht. Wenn man im Lehrerzimmer sitzt, kommt fast ein dörfliches Gefühl auf. Und Schnatz hat ihre ersten Eier gelegt.
Inzwischen haben Schnatz und Yang einen großen Auslauf bekommen und es geht ihnen gut. Ich bin sehr überrascht, dass die Kinder ihre Hühner genauso gern haben wie andere ihr Meerschweinchen oder ihre Katze. Sie werden umsorgt, gestreichelt und mehrmals am Tag besucht.
Sicher hatten sich die Schüler zu Beginn ihres Projektes keine Vorstellung davon gemacht, was auf sie an Arbeit und Kosten zukommt, wenn sie Hühner halten möchten. Sie brauchten die Unterstützung von Erwachsenen und manchmal auch einen ordentlichen Schubs, damit es weiter geht. Es war ein Antrag an die Schulleitung nötig, zahlreiche Abende haben wir zu Hause mit Recherche nach passendem Stall, Zaun und Hühnerpflege verbracht. Nicht selten kam der Ausruf: „Was, so teuer ist das?“ Regelmäßig muss nun ausgemistet und gefüttert werden. Ein Besuch beim Tierarzt ist notwendig, damit die Hühner geimpft werden können. Um Geld für den Zaun zu sammeln, haben die Schüler einen ersten Kuchenbasar organisiert. Weitere werden folgen müssen, denn es wird noch Geld für eine automatische Hühnerklappe und einen größeren Stall benötigt.
Dieser Lernprozess des Planens und Organisierens ist für mich der wichtigste Erfolg dieses Projektes und ich bin dankbar, dass ihn meine Tochter und ihre Mitschüler durchlaufen konnten. Ein großes Dankeschön an Frau Mühle für die Eier und Herrn Gross für die Unterstützung beim Hühnerprojekt. Danke auch an die Schulleitung dafür, dass die Schüler die Erlaubnis bekommen haben, die Hühner behalten zu dürfen.  
Ich war anfangs genervt, weil Hühner bei uns ständig eine Rolle spielten und ich dachte, meine Tochter müsste doch im Nawi-Kurs auch mal was anderes machen, als sich um Hühner zu kümmern. Aber ich bin mir sicher, dass sie an ihr nächstes Projekt nicht mehr so blauäugig, sondern mit mehr Bedacht herangehen wird. Und natürlich hat die Schule jetzt ein Huhn und einen Hahn und vielleicht dürfen es ja noch 2 oder 3 Hühner mehr werden.
Andrea Pauli

Der letzte Schultag der 12er oder „Jetzt gibt es kein Rumgeeiere mehr“

Am Gründonnerstag hatten unsere 12er ihren letzten Schultag an der Laborschule. Der Tag verlief relativ normal, aber am Nachmittag konnten wir sie mit einer Osterkörbchen-Suchaktion überraschen.
Im Vorfeld hatten einige Pädagogen und Schüler der gesamten Laborschule Wünsche für jeden Einzelnen der Abiturienten aufgeschrieben. Diese wurden in ein von Kindern der Stufe I selbst gebasteltes Körbchen verstaut und von 11ern versteckt. Ein großes DANKE euch allen für das Mitwirken und die Beteiligung.
Ich denke, dass wir den Schülern eine große Freude damit machen konnten.

Nun drücken wir alle mächtig die Daumen. Am Donnerstag geht es los mit der ersten schriftlichen Prüfung.
Schacka, ihr schafft das!!!
Leonore Zehnpfund

Der kleine Prinz - Musical-Aufführung der Stufe II

Nach gerade einmal dreieinhalb Tagen Probezeit feierte das Musical DER KLEINE PRINZ am 19.03.2016 Premiere im Max-Jacob-Theater in Hohnstein.
Erzählt und gesungen wird die bekannte Geschichte vom kleinen Prinzen mit einem Bezug zur heutigen Zeit. "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." - das Fazit dieser Geschichte gilt natürlich auch hier, obwohl die Augen und auch die Ohren wirklichen Genuss erlebten. Musikalisch sehr anspruchsvoll, spielerisch präsent und voller einfallsreicher Kostüme und Masken stellten die Kinder die Ergebnisse ihrer Chorfahrt vor.
"Geschafft", im wahrsten Sinne des Wortes, nahmen die Eltern ihre Kinder wieder in Empfang. Die Kleineren freuen sich nun ihrerseits, nächstes Jahr mit nach Hohnstein fahren zu können.
Anja Schenkel

Mit viel Freude aber auch etwas Schwermut blicke ich auf die Chorfahrt nach Hohnstein zurück. Die sehr geschichtsträchtige und abenteuerliche Umgebung der mittelalterlichen Festung, die Aussicht auf das schöne Pohlenztal, die harmonische Atmosphäre zwischen den Lernbegleitern und teilnehmenden Eltern, besonders aber das schöne Ergebnis der harten Arbeit der Chorkinder haben die Chorfahrt zu einem für mich unvergesslichen Erlebnis gemacht. Nicht immer war es einfach! Die Schüler hatten, teilweise zum ersten Mal, mit ihren Rollen im Theaterstück eine große Verantwortung übernommen. Den damit verbundenen Stress und das Arbeitspensum haben wir aber alle durch gute Zusammenarbeit doch sehr gut bewältigt.
Michael Schilde

Obwohl ich schon das x-te Mal eine Chorfahrt leitete, ist es auch für mich immer wieder faszinierend zu erleben, welch enorme Steigerung bei der Abschlussaufführung zu erleben ist. Die Kinder waren enorm konzentriert und ganz in der Geschichte "drin". Dass zu diesem Prozess auch ein Auf und Ab gehört, wissen zumindest alle, die einmal ähnliches mitgemacht haben. Und dies empfinde ich als sehr wertvoll und unverzichtbar. Da können die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes "über sich hinaus wachsen".
Und diesmal konnten die Kinder auch Lieder kennenlernen, die so gar nicht "vorhersehbar" klingen.
Einen herzlichen Dank an alle Kinder, aber auch sehr an das Team der Erwachsenen, die ganz maßgeblich für den Erfolg der Tage verantwortlich sind! Und eine herzliche Einladung zum 9.4., da bin ich selbst gespannt, wie sich das Stück in der Friedenskirche entwickelt.
Hans Hoch

Nachtrag: 
Am 09. April fand die zweite Aufführung des "Kleinen Prinzen" in der gut gefüllten Friedenskirche in Dresden-Löbtau statt. Die Kinder sangen und spielten mit großer Konzentration - gespannt lauschten die Besucher den wirklich schwierigen Melodien des Musicals und folgten beeindruckt der Geschichte. Mit dem farbigen Licht und der professionellen Ton-Anlage war die Wirkung wahrlich schön. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, allen voran Hans Hoch (Musik), Jörg Kandl (Klavier) und Kathrin Wiedemann (Theater).
Anja Schenkel

Fußballturnier der Klassen 3-4

Am 14.03.16. nahmen einige Jungs der 3. und 4. Klasse der Laborschule an einem Fußball-Turnier teil. Dies war die Vorrunde der Schulmeisterschaften der Grundschulen. Aus dem Dresdner Westen traten 5 Mannschaften gegeneinander an (jeder spielte gegen jeden, was 4 Spiele für jedes Team bedeutete). Nach drei Spielen, die unentschieden ausgingen und einer Niederlage, erreichten die Jungen Platz 4 und schieden damit leider aus. Sie wollen aber „am Ball bleiben“ und weiter üben, um im nächsten Jahr weiter zu kommen. Vielen Dank für das Engagement!
Thomas Hubrich

Tag der offenen Tür der Stufen II-IV

Am 05.03.2016 öffneten sich die Türen der Laborschule für interessierte Quereinsteiger, Eltern und Labor-Schüler der jeweils unteren Stufen.
Von 10 bis 13 Uhr konnte man nicht nur die Lern-Räume besichtigen, sondern auch Ausstellungen mit Schüler-Werken, Wandzeitungen zum Unterricht und ausgelegten Lern-Materialien betrachten. Für Nachfragen standen Pädagogen bereit und Schüler führten durch das Schulhaus.
Im Gang der Stufe III konnte man seine Haut mit Henna-Malereien verschönern lassen, es gab Vorträge zu Forscherthemen und für alle Hungrigen und Durstigen hatten die Schüler der Klasse 10 ein leckeres Buffet vorbereitet.
An diesem Tag konnte man einen guten Eindruck vom Lernen und Leben an der Laborschule gewinnen. Wir danken recht herzlich allen Helfer*innen (auch vom Vortag)!
Anja Schenkel

Tierische Schulbewohner

Im Rahmen des NAWI-Kurses haben wir (Schüler der Stufe III) Hühner gezüchtet (Ying und Yang). Die Eier, die wir von Anke Mühle bekamen, haben wir in einem Brutkasten ausgebrütet. Wir konnten den Entwicklungsstand immer mit verfolgen. Über die Herbstferien hat sie Nanuk mit nach Hause genommen und sich dort um sie gekümmert. Mittlerweile sind die Hühner schon groß und ca. drei-einhalb Monate alt. Wir haben ebenfalls die Genehmigung der Schulleitung bekommen, die Hühner auf dem Schulhof zu halten. Nach den Weihnachtsferien haben wir noch ein drittes braunes Huhn bekommen. Vor dem Schulgebäude steht ein Hühnerstall, wo momentan alle drei Hühner wohnen.
Unser Wunsch ist, dass die Hühner im Käfig bleiben und ohne Nachfrage nicht rausgenommen und gefüttert werden dürfen.
Außerdem möchten wir uns bedanken bei:
Anke Mühle für die Hühner, bei der Schulleitung für die Genehmigung und ganz herzlich bei Herrn Gross, der unser Projekt die ganze Zeit betreut und begleitet hat.
Paula, Nanuk und Pau

Gegensätze ziehen sich an

Yin und Yang, hell und dunkel, Liebe und Hass, arm und reich, jung und alt - eins gehört zum anderen, alles gehört zusammen.
Mit dem Thema GEGENSÄTZE haben sich die 10.-Klässler in einem Kunstprojekt auseinander gesetzt. Mit ihren Werken haben sie eine Ausstellung im Gang der Stufe IV im Werkhaus gestaltet, die sich sehr lohnt.
Anja Schenkel

Projekt „play fair - Wer bist du ?“

Wir, die Schüler der 9. Klasse, nahmen an einem Workshop zum Thema „Asyl und Flucht“ teil, welcher im Rahmen des Schuljahresprojektes „Play fair“ an drei Tagen in der ersten Schulwoche im Januar stattfand.
Am ersten Tag haben wir als Einstieg die fünf Kontinente der Erde spielerisch untersucht, um zu sehen, aus welchen Ländern die meisten Menschen flüchten. Danach sahen wir uns einen Film über einen 14 jährigen Jungen aus Afrika an, welcher vom Leben in seiner Heimat berichtete.
Der zweite Projekttag startete wieder mit einem Film, diesmal über die Integration von vier Flüchtlingsfamilien in Deutschland. Anschließend debattierten wir, wie und wo Flüchtlinge in Deutschland unserer Meinung nach untergebracht werden sollten. Danach sahen wir uns noch drei Kurzfilme über Flüchtlingskinder, welche bereits in Deutschland angekommen sind, an.
Am letzten Tag recherchierten wir, welche Organisationen bei Problemen, die Asylbewerber haben, behilflich sind. Als besonderes Ereignis an diesem Tag kam Annika, eine Studentin aus Leipzig, in die Gruppe, um uns über ihre Erfahrungen in Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge zu berichten.
Wir fanden die drei Projekttage sehr interessant und informativ, weil wir die Probleme und Nöte vom Standpunkt der Flüchtlinge aus betrachten konnten.
Auf das nächste Projekt im Mai zum Thema „Medienproduktion“, in welchem wir mit Geflüchteten über ihr Leben vor und nach der Flucht sprechen und dazu filmen werden, freuen wir uns schon sehr.
Max Scherz (Kl.9)

Kickboxen

In der Woche vom 11.-15.01.16 war im Sportunterricht das "Kampfsportzentrum Dresden" zu Gast. Der Inhaber Benjamin Schumann und seine Mitarbeiterin Vanessa Ihle machten den Kindern von Stufe I bis IV Kickboxen erlebbar. Sie zeigten Kniffs und Tricks der blitzschnellen Kampfsportart. So wurden Werte wie Disziplin, Ausdauer, Kameradschaft und Durchhaltevermögen einmal von externen Kräften vermittelt. Wir bedanken uns recht herzlich bei den beiden Kampfsportlern. Sie haben nicht nur jede Altersgruppe mit erfasst, sondern waren absolut professionell und Kindgerecht!
Vielleicht hat ja nun der ein oder andere Schüler Lust bekommen, auch in dem Verein etwas für seinen Körper zu tun. Sei es Selbstverteidigung, Selbstbehauptung oder Kickboxen.
Evelyn Nitzsche

Bunte Weihnachtsfeier

Vielleicht haben es die einen oder anderen mitbekommen, das fleißige Päckchenpacken einiger emsiger Wichtel in den Stufen 2 und 3. Es wurde beratschlagt und zusammengetragen, von jeder Lerngruppe zwei bis drei Päckchen. Wofür? Am 14.12. haben einige Schüler der Laborschule, Andre Förster und Christine Schrader zusammen mit Flüchtlingen aus Syrien, dem Iran und Albanien Weihnachten gefeiert. Die liebevoll zusammengestellten Päckchen wurden beim Weihnachtsmann persönlich abgegeben und von ihm an zahlreiche Flüchtlingskinder verteilt.
Die Weihnachtsfeier wurde auch musikalisch von einigen Schülern unterstützt. Flötenspiel und Gesang schufen eine gemütliche Atmosphäre. Zusammen mit anderen Vereinen aus Dresden konnte eine gelungene Weihnachtsfeier organisiert werden, die allen Teilnehmern viel Freude bereitete und in Erinnerung bleiben wird.
Christine Schrader

Preisverdächtige Arbeit der Peerleader

Die Sächsische Jugendstiftung hat am 10.12.15 im Jugendhaus „Hanno“ in Pirna die Peerleaders der Laborschule mit einem Gewinn von 500 Euro ausgezeichnet. Den Preis „Selbstverständlich menschlich“ haben sie für ihr Engagement bei der Fahrradspendenaktion „Bike4Refugees“ an der Laborschule erhalten. Die Peerleaders möchten den Gewinn mit den anderen beteiligten Gruppen der Aktion teilen und ihre Fahrradwerkstatt im Werkhaus weiter ausbauen. Herzlichen Glückwunsch!
André Förster

Wir basteln ein "Ojo de Dios"

Wir, die Spanischklassen 6 und 7, waren einer Tradition des indigenen Volkes der Huichol aus México in den vorweihnachtlichen Spanischstunden auf der Spur. Zur Geburt eines Kindes begann der Vater mit der Herstellung eines "Ojo de Dios" (Auge Gottes), welches angebracht an der Schlafstätte des neuen Erdenbürgers, für Glück und Gesundheit sorgen sollte. Ähnlich wie die Jahresringe eines Baumes, so bekam auch das "Ojo de Dios" jedes Jahr bis zum 5.Geburtstag einen neuen Farbring dazu. Die spanischen Eroberer machten sich indigene Rituale zu nutze, um die Einheimischen an den christlichen Glauben heranzuführen und sie zu missionieren. So erhielt dieser Brauch seinen Namen und schmückte Kirchenaltäre, besonders zur Weihnachtszeit.
Es war toll mit anzusehen, wie die Schüler ihre eigenen Muster entwarfen und die unterschiedlichen Formen entstanden.Hier ein paar Beispiele.
!Feliz navidad a todos!
Anett Voß

Wichteltag in Stufe III

Am 16.12.15 war es nun auch in Stufe III am Nachmittag ganz „wichtelich“.  Eingestimmt auf das weihnachtliche Basteln wurden wir vom Chor der Stufe II und III unter der Leitung von Hans Hoch. Danach konnten sich die Schüler an den einzelnen Stationen kreativ ausprobieren, denn viele Eltern hatten einen Stand vorbereitet. So konnte man Weihnachtssterne aus den unterschiedlichsten Materialien herstellen, Badesalz kredenzen, Engel erschaffen, Kerzen ziehen, Bücher falten, Naturmaterialien verbauen und Papierschmuck anfertigen. Alle waren mit viel Freude und großer Motivation dabei, so dass die Zeit , wie im letzten Jahr, viel zu schnell vorbei war.
Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die zum guten Gelingen der Wichtelzeit beigetragen haben!
Das Team der Stufe III

Sportliche Krabben

Am 15.12. war ein ganz besonderer Tag für die Vorschüler der Kita Wirbelwind und der Lerngruppe Krabben. Die Lerngruppe fieberte dem einen Höhepunkt entgegen, der Abschlusspräsentation der Kür von Gerätturnen im Sport. Dazu haben wir die Vorschulgruppe der Kita Wirbelwind eingeladen. Sie durften zusehen, wie Mädchen und Jungen am Reck, dem Stufenbarren, dem Balken und dem Barren sich akrobatischen Künsten hingaben. Zusätzlichgab es noch zwei Darbietungen auf dem Boden. Danach wurden die Vorschulkinder eingeladen, sich selbst auf dem Trampolin und anderen Geräten auszuprobieren.  Die Schüler der Laborschule hattn sich dazu als Pärchen zusammen getan und immer hilfreich einem Patenkind zur Seite gestanden.  Es war so eine großartige Atmosphäre!  Einen herzlichen Dank noch einmal an Frau Bleis und Frau Beyer, die sich auf dieses gelungene Experiment eingelassen haben! Ich denke, davon kann es durchaus mehr momente geben!
Evelyn Nitzsche

Benefizkonzert für die Unterstützung von Geflüchteten

Im Rahmen des PoGK (Projektorientierten Grundkurs) fand am 10.12.2015 in der Löbtauer Friedenskirche ein Benefizkonzert zu Gunsten der Arbeit mit Geflüchteten statt, das Aric Schwarz aus der 12. Klasse organisiert hatte. Zwischen 70 und 100 Gäste lauschten dem Ensemble Vocalux, Jörg Kandl und Hans Hoch, der Sängerin Annette Hannemann, Aric Schwarz und den Haupt-Acts des Abends piano project und dem Brasil Acoustic Quintett. Es wurden 600 Euro gespendet, die dem Projekt „Willkommen in Löbtau“ zugute kommen, das geflüchtete Menschen dabei unterstützt,im Stadtteil Löbtau anzukommen. Das Netzwerk besteht aus engagierten BürgerInnen, Kirchgemeinden, Vereinen und verschiedenen Parteien.
Vielen Dank an Aric Schwarz für die Organisation und an alle Musiker für die großartigen Klänge!
Anja Schenkel

Wichteltag in Stufe I

Der sogenannte Wichteltag, eigentlich ein Weihnachtsbasteltag, in Stufe I, 1. bis 3. Klasse, begann am 08.12.2015 um 8:00 Uhr im Foyer unserer Stufe mit einem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern, die von einem Klavier und teilweise einem Cello begleitet wurden sind. Im Anschluss haben alle Kinder gemeinsam gefrühstückt und sind danach gegen 8:45 Uhr von Station zu Station gegangen, um zu schauen, wo sie gern basteln möchten.
Die Kinder hatten 15 verschiedene Stationen zur Auswahl, die wieder von Müttern sowie Großeltern betreut und angeleitet wurden. So zum Beispiel das Herstellen von Weihnachtsgestecken, formen und modellieren mit  Salzteig, falten von Papierweihnachtssternen, herstellen von Weihnachtskarten u. a..
All das, was die Kinder hergestellt haben, durften sie mit nach Hause nehmen und wenn sie es möchten, ihren Lieben zu Weihnachten schenken.
Vielen Dank an alle fleißigen HelferInnen!
Annett Lemke

Zirkus Bombastico

Am 04.12.2015 verwandeltete sich unsere Aula in ein kleines Zirkuszelt und wir konnten eine Weihnachtszirkusvorstellung der etwas anderen Art erleben. Das Zirkuszelt war gut gefüllt –nicht nur unsere Kinder und Ihre Eltern waren anwesend, sondern auch Kinder aus dem Wohngebiet und Kinder aus dem Kindertreff „Puzzle“. Familie Herrmann hat gemeinsam mit einigen Menschen aus einer Behindertenwerkstatt ein buntes , erlebnisreiches und kurzweiliges Bühnenprogramm gezaubert, bei dem viele Akteure (mehr oder etwas weniger freiwillig) aus den Publikumsreihen dazu geholt wurden und so zu einem witzigen Höhepunkt nach dem anderen beitragen konnten. Wir danken Familie Herrmann und allen Beteiligten für die tolle Zirkusshow und den gelungenen Nachmittag.
Mandy Lippmann

Adventskonzert am 28.11.2015

Traditionell stimmten die Chöre der Laborschule am 28.11.2015 mit einem Konzert in der Kirche in Pesterwitz in die Adventszeit ein.
Vielen Dank für dieses sehr intensive Konzert, alle sind über sich hinaus gewachsen:
Stufe 1 sehr klar und berührend, Stufe 2 mit tollem Kinderchorklang und alles zweistimmig, Stufe 3 trotz etlicher Ausfälle z.T. dreistimmig - und die älteren Jungs haben bei der Chorfahrt gut gelernt, mit ihrer tiefen Stimme zu singen! Und auch der Erwachsenenchor hatte einen beträchtlichen Anteil am gutem Gelingen - und auch da hat sich der Chorklang sehr verbessert. Danke natürlich auch den mitwirkenden Erwachsenen im Streichquartett.
Einziger Wermutstropfen: Die beträchtliche Unruhe teils unter den zuhörenden Kindern, teils auch unter den Erwachsenen. Aber das wird uns im nächsten Jahr sicher wieder besser gelingen - die Zusage für ein Adventskonzert von der Kirche in Pesterwitz haben wir schon.
Wir danken für die Spenden am Ausgang, damit kann weiter Stimmbildung für die Kinder angeboten werden! Und dies gibt es aus meiner Sicht an keiner Schule in Dresden!
Hans Hoch

"Für uns ist das Adventskonzert immer ein Höhepunkt! Wir fanden es diesmal auch relativ geräuschvoll im Publikum... Trotzdem ist es wunderbar, wie toll der Klang der Chöre ist und wie viel Freude die Kinder beim Singen haben!"
Susanne Kolbe

"Ich staune immer wieder, wie ihr so eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellt, wie professionell und zugleich liebevoll alles wirkt und dass sooooooo viele unserer SchülerInnen und Eltern daran teilnehmen. (...) Danke, dass wir mitsingen durften. Ihr macht da eine wunderbare Arbeit!"
Daniela Hennig

Kuchenbasar für Geflüchtete

Am  Dienstag, den 16.11.15 veranstalteten der Schülerrat und die Peerleaders der Laborschule den ersten gemeinsamen Kuchenbasar in der Stufe II. Jede Lerngruppe hat sich mit Selbstgebackenem an der Aktion beteiligt. Die SchülerInnen konnten beim Verkauf insgesamt 63 Euro einnehmen. Mit diesem Geld wollen sie Ersatzteile für die Reparatur von gespendeten Fahrrädern kaufen. Die erste syrische Familie mit fünf Kindern hat letzte Woche drei reparierte Räder erhalten. Nun haben diese die Möglichkeit, die zwei Kilometer im Hochland zur Schule zu fahren. Weiterhin suchen wir Fahrräder und Helme für Geflüchtete! (andre.foerster@omse-ev.de).
Die SchülerInnen möchten weiterhin regelmäßige Basare für Asylbewerber veranstalten.
André Förster

Beim Holiprojekt ging es bunt her

Farbenfroh starteten die Biber und Krabben der Stufe II in die Vorweihnachtszeit. Bei einem den Kunst- und Sportunterricht verbindenden Projekt konnten wir, gemeinsam mit einem Photographen, faszinierende Effekte mit Holipulver auf Bilder bannen. Dabei war der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt.
Abrunden sollen dieses Projekt, und ebenso die Vorweihnachtszeit, selbst gestaltete Kalender. Einen kleinen Ausschnitt lassen die beigefügten Bilder erahnen.
In diesem Sinne wünschen wir auch Ihnen eine bewegende Adventszeit.
Janine Armutat

VU Experimente - Stufe III

In einem düsteren Labor voller geheimnisvoller Apparate, blubbernder Glasgefäße und bedauernswerten Nagetieren steht der Wissenschaftler und fiebert, dem Wahnsinn nahe, bahnbrechenden Entdeckungen entgegen. So, oder so ähnlich schaurig schön stellt man sich gerne das Experimentieren vor.
Im VU hatten die Schülerinnen und Schüler der Stufe III die Gelegenheit, selbst naturwissenschaftliche Experimente zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Es entstanden verblüffende, spannende und teils sehr originelle Arbeiten zu Themen wie dem Messen von Angst, dem Keimverhalten von Pflanzen, dem Bau des perfekten Bootes, der Bestimmung des Zuckergehalts von Getränken, dem Sauerstoffverbrauch von Insekten und es wurde die Frage beantwortet, welche Schuhgröße das meiste Pech beim Würfeln beschert.

Gleichermaßen subtil wie verblüffend war auch die Erkenntnis, dass gelungene Experimente viel Planung, Durchhaltevermögen und ein funktionierendes Teamwork erfordern.

Die Initialzündung erhielt der VU durch eine Exkursion in die technischen Sammlungen. Die Klasse 7 konnte außerdem in der beeindruckenden Hochspannungshalle der TU-Dresden mit Dipl.-Ing. Maria Hering und Dipl.-Ing. Karsten Backhaus ein gemeinsames Experiment durchführen und sich anschließend in einem Faradayischen Käfig in Form eines Autos vom Blitz treffen lassen.
Rainer Gross, Gudrun Goretzki, Daniel Knöfel
Quelle Foto: Sunzi Safari auf Wikimedia.com

Ein ungewöhnlicher Löwe steckt im 3.000sten!

Dieser Tage haben wir das 3.000ste Buch für unsere Bibliothek erfasst. Es erzählt die Geschichte von Lafcadio, dem Löwen, der einem Jäger die Flinte klaut und  nach Amerika zieht. Lafcadio liebt Marshmallows über alles und verdient sie sich durch seine Arbeit in einem Zirkus als Meisterschütze. Das er mit diesem Leben nicht nur glücklich wird steht außer Frage. Wunderbar übersetzt hat das Buch Harry Rowohlt, im Original stammt es von Shel Silverstein.
Dieses tolle Buch kann - wie fast alle anderen Bücher in unserer Bibliothek - für vier Schulwochen ausgeliehen werden. Wenn Ihr vorab schon mal recherchieren wollt, ob ein bestimmtes Buch da ist, könnt Ihr unseren Online-Katalog nutzen.
Daniela Hennig

Großer Elternabend am 04.11.2015

Meist läuft die Kommunikation in der Laborschule im direkten Kontakt zwischen Pädagogen und Eltern und auch per Mail werden von Seiten der Schulleitung Informationen verschickt. Manchmal aber ist es nötig, den direkten Austausch zwischen Schulleitung und Eltern zu suchen und dafür war der große Elternabend am 4.11.2015 eine gute Gelegenheit.

Nachdem sich der neue Schulleiter Stephan Schulze vorgestellt hatte, wurden die aktuellen Zahlen im Haushalt präsentiert. Im weiteren Diskussionsverlauf ging es um gleichbleibende Elternbeiträge, die Anhebung von Gehältern der Pädagogen und die Frage nach mehr politischem Engagement der Eltern, wenn es um die Zuschüsse vom Freistaat Sachsen geht.
Im Folgenden wurden vom AK Kommunikation die Ergebnisse der Eltern-Umfrage vom Januar 2015 vorgestellt und auf die darin geäußerten kritischen Anmerkungen der Eltern durch die Schulleitung reagiert. Im Bereich Reinigung, Sanitäranlagen und Gebäudesubstanz konnte vom aktuellen Planungsstand berichtet werden. Anhand des Organigramms wurde noch einmal deutlich gemacht, an welchen Stellen Eltern, Pädagogen und Schüler Mitsprachemöglichkeiten haben.
Bei dem anschließenden Marktplatz gab es für Eltern und Pädagogen die Möglichkeit des direkten Austauschs zu den Themen Integration und Inklusion | Sozialpädagogische Arbeit an der Laborschule | SUFW | Deutsch Jahrgangsmischung | Prüfungen und Abschlüsse | Lernbegleitung | Tag der offenen Tür und Feierstunde | VU und Wissen. Zum Tag der offenen Tür am 05.03.2016 besteht eine weitere Möglichkeit, sich über diese Themen der pädagogischen AG's zu informieren und auszutauschen.
Anja Schenkel

Spanien-Reise-Bericht Teil II

 

Eine Woche voll mit Erlebnissen
Diese Woche begann für uns alle sehr zeitig. Bereits 7:30 Uhr sind wir am Montag mit dem Zug nach A Coruña in den Norden von Galizien gefahren. Die Stadt liegt direkt am Atlantik. Voller Vorfreude begannen wir unseren Ausflug mit einem kleinen Rundweg und besuchten anschließend eine Ausstellung in einem Gebäude, welches in Form einer Welle errichtet wurde. Von dort hatten wir auch einen tollen Blick auf die Stadt sowie den Atlantik. Einige haben anschießend noch das regionale Meereskundemuseum besucht und konnten dabei viele Bewohner der Meere vom Oktopus bis zum Seelöwen betrachten.
Am nächsten Tag standen Vigo und Tui auf unserem Plan. Diese Städte liegen im Süden von Galizien. Es war schön und auch interessant, sich die spanischen Städte anzuschauen und auch einen Blick auf Portugal werfen zu können.
Mittwoch war ein Besuch in der Schule geplant und dabei nutzen wir diese Zeit,  Hausaufgaben zu erledigen und Geografieunterricht nachzuarbeiten. Der Besuch einer Sprachschule am Nachmittag war für uns alle ein Erlebnis, da wir uns mit den Sprachschülern echt nett unterhalten konnten.
Unsere Fahrt nach Santiago de Compostela war mein persönliches Highlight der Woche. Wir erfragten den Weg zur berühmten Kathedrale, beobachteten viele Pilger und wurden von einem Abgeordneten durch das  Rathaus geführt.
Leider regnete es an einigen Tagen so stark, dass neben dem obligatorischen Regenschirm auch ab und an ein Müllsack gute Dienste leistete☺ Aber dies störte uns wenig, da es hier glücklicher Weise nicht kalt ist. Typisch regionale Spezialitäten kosteten wir natürlich auch!
Nachdem wir uns nun schon einige Tage in Galizien aufhalten, sind uns auch die Gewohnheiten der Gastfamilien, vor allem das späte Abendessen, bereits gut bekannt. Wir fühlen uns hier sehr wohl und sind dankbar, dass uns die Familien so offen und hilfsbereit aufgenommen haben. Wir alle bemerken, dass wir hier unsere Sprachkenntnisse verbessern und daher möchten wir uns für die Möglichkeit dieser Sprachreise noch einmal bei Frau Zehnpfund und Frau Noelia Villares ganz herzlich bedanken.
Carla Bornemann

Geburtstag unserer Schulbibliothek

 

Vor einem Jahr haben wir unsere Schulbibliothek in ihrem neuen Antlitz eröffnet: auf drei schmucke Räume verteilt standen damals immerhin ca. 1.400 Bücher in den Regalen. Erstmals waren sie für unsere Bibliothek digital erfasst und nach Thema und Altersgruppe sortiert.
Inzwischen ist viel passiert, denn ein fleißiger Elternarbeitskreis und interessierte Kinder kümmern sich um unsere Bibliothek, die inzwischen regelmäßig Kinder zum Lesen einlädt. Und so stehen heute über 2.900 Bücher allen Lesefreunden an der Laborschule  zur Verfügung.
Ein Grund mehr, den ersten Geburtstag unserer Bibliothek zünftig zu feiern, mit Blumen, Kuchen und Geburtstagsgeschenken. Mit Hilfe der Arbeitskreiseltern konnten die Kinder ihre Bibliotheksausweise gestalten und natürlich auch gleich verwenden. 40 Bücher haben sie binnen einer Stunde ausgeliehen.
Wir wünschen allen Leseratten und Bücherwürmern viel Freude, unserer Bibliothek weiterhin so gutes Gedeihen und bedanken uns bei allen, die uns so zahlreich unterstützen!
Daniela Hennig, im Namen des AK Bibliothek und der AG der Bibo-Kinder

Laborschüler in Spanien

Nach einem stressigen Anfang mit verspätetem Flug und einiger Aufregung kamen wir doch noch gut in Vigo an. Auf uns warteten schon einige Mütter unserer Gastgeschwister, sowie Nieves und Noelia.
In den Gastfamilien wurden wir alle mit freudigen Gesichtern und viel Essen aufgenommen.
Am nächsten Tag sollten wir in Pontevedra verschiedene Sehenswürdigkeiten suchen und Passanten dazu Fragen stellen. Somit erkundeten wir in Gruppen die Stadt. Die Morgenkälte verschwand langsam und wir konnten die spanische Sonne genießen. Kleine Straßen, viele Parks, überall Palmen, viele Monumente. Pontevedra ist eine wunderschöne kleine Stadt. Auffallend waren die vielen pasos de cebra (Zebrastreifen) und Ampeln, die "mit einem redeten".
Den Freitag verbrachten wir in der Schule, welche ein typischer Altbau mit großen Fenstern und hohen Räumen ist. Die Lehrer waren sehr nett und auch die Schüler zeigten großes Interesse an uns. Nach der Schule hatten wir Freizeit und trafen uns alle zusammen in einem Café, redeten über die letzten Tage und die Pläne für das Wochenende.
Am Samstag und Sonntag waren wir auf uns "allein" gestellt, bzw. konnten Zeit mit der Gastfamilie, den neuen oder alten Freunden verbringen. Einige verabredeten sich zu einem gemeinsamen Essen oder erkundeten mit der (Gast)Familie die Umgebung.  
Somit ging auch schon die erste Woche des Austauschs viel zu schnell vorbei. Fortsetzung folgt.
Natalie Schreiter

Gemeinsame Feierstunde am 09.10.2015

Feierstunden sind im Jenaplan festes Element der schulischen Arbeit. Am Ende der Woche kommen die Lerngruppen zusammen und blicken zurück auf die Woche, präsentieren sich die Ergebnisse des Lernens, führen Theaterstücke auf, singen gemeinsam ... und starten dann ins wohl verdiente Wochenende.
4 Mal im Jahr gibt es besondere Feierstunden - dann kommt vor den Ferien die ganze Schule zusammen. Es wird gefeiert, präsentiert, gedankt, begrüßt und verabschiedet.
All das fand am 09.10.2015 vor vollem Haus in der Aula der Laborschule statt.
Zu diesem Anlass wurde der neue Schulleiter Stephan Schulze begrüßt und in die Laborschul-Gemeinschaft aufgenommen. Nachdem er sich vorgestellt hatte, sang der Chor der Stufe I 3 wunderbare Lieder und alle hörten begeistert zu.
Eine besondere Überraschung hatten sich Schüler und Pädagogen der Stufe IV überlegt: sie spielten "Rotkäppchen", was für große Heiterkeit sorgte.
Verabschiedet wurde die Küchenfee der Firma Dussmann, die nun nicht mehr die Versorgung der Schüler übernimmt. Wir danken ihr für ihre Arbeit!
Am Ende rockte die Schulband "Zone 5" den Saal und beschwingt starteten alle in die Ferien.
Wir wünschen gute Erholung und freuen uns, am 26.10.2015 alle wieder gesund und munter in der Laborschule begrüßen zu können.
Anja Schenkel und Sandra Uhlemann

Klasse 11 & 12 im Gläsernen Labor des Hygienemuseums am 1. Oktober 2015

Es fiel uns zunächst nicht leicht, den Verlockungen des sonnig warmen Herbsttages zu entsagen und in die schattigen Laborräume des Hygienemuseums zu gehen. 15 wackere Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 und 12 erwartete dort jedoch ein Nachmittag voller spannender Einblicke in die Methodik der molekularen Biologie.
Von der Färbung des X-Chromosoms, über die gezielte Vervielfältigung von DNA-Abschnitten (PCR) bis hin zur Gelelektrophorese konnten eigene Erfahrungen gewonnen werden. Ein steter Praxisbezug der Inhalte hinsichtlich der Diagnostik von Erbkrankheiten und Verwandtschaftsanalysen rundete den "großen Labortag" Gewinn bringend ab.
Herzlichen Dank auch an unsere Gastgeberinnen Mandy und Claudia, die uns in einer sehr angenehmen Atmosphäre kompetent betreut haben und zudem den interessierten Schülern noch zahlreiche Fragen zu ihren Studienfächern beantworteten!
Rainer Gross

NEUES IN DER BIBLIOTHEK

Unsere Schulbibliothek startet in das neue Schuljahr mit vielen tollen neuen Büchern, die vor Ort gelesen oder ausgeliehen werden können. Im Präsentationsregal sieht man zum Beispiel zur Zeit die Bücher, die die PädagogInnen der Laborschule auf ihrer Wunschliste hatten, als der Förderverein uns mit einer großzügigen Spende beschenkte. Seit der Eröffnung der Bibliothek hat der AK Bibliothek 1.000 Bücher katalogisiert, beschriftet und in die Regale sortiert, sodass uns nun 2.700 Bücher zur Verfügung stehen. Da dürfte für jede/n etwas dabei sein.
Und täglich kommen neue dazu! Vielen herzlichen DANK an die SpenderInnen & die fleißigen Mitglieder des Arbeitskreises! Wer Lust hat, uns beim Katalogisieren zu unterstützen, kann sich gerne per Mail oder persönlich an uns wenden!
Inzwischen haben sich auch wieder neue Kinder gefunden, die in diesem Schuljahr die Bibliothek für alle Interessierten öffnen möchten. Ihre Öffnungszeiten werden sie im Schulhaus und natürlich an der Bibliothekstür aushängen. Schaut doch mal vorbei - es lohnt sich sicherlich.
(Daniela Hennig)

Landheimfahrt der Lerngruppe WANTED

Wir, die Schüler & Pädagogen der Lerngruppe Wanted, waren im Landheim im Zittauer Gebirge, genauer gesagt in Oybin. Nachdem wir bei gefühlten 30 Grad dort ankamen, richteten wir uns erstmal in unseren zugegebenermaßen etwas dreckigen Zimmern ein und erkundeten dann den Ort. Dort legten wir gleich einen Zwischenstopp an einem kleinen Badesee mitten im Dorf ein und konnten uns so ein wenig erfrischen. Am Dienstag fuhren wir mit einer kleinen Eisenbahn zum Olbersdorfer See, einem großen Baggersee, wo wir bis zum Nachmittag blieben. Abends spielten wir das „111 Minuten-Spiel“ , bei dem wir sehr viel Spaß hatten. Am darauffolgenden Tag bildeten wir drei Gruppen und begannen die Geocaching-Tour. Als wir alle mitten im Wald an unserem Ziel angekommen waren, erwarteten uns drei Scouts mit drei verschiedenen Kletterrouten. Die neuen Schülersprecher wählten wir am Donnerstag. Abends hatten wir eine sehr interessante Führung durch die historische Burg- und Klosteranlage auf dem „Oybin“. Danach konnten wir noch einmal im Dunkeln in den See springen, was sehr lustig und ein gelungener Abschluss des Landheims war. Am Freitag mussten wir auch schon wieder abreisen.
Tabea Beyer

Schulanfang

Das neue Schuljahr hat am 24.08.2015 begonnen und am 22.08. konnten die Schulanfänger begrüßt werden.
In der mit Eltern, Verwandten und Freunden der Schulanfänger voll besetzten Aula fand die Feierstunde statt, die vom Chor der Stufe I eröffnet wurde. Mit "Wer wie was?" und "Seid willkommen" begrüßten sie die Schulanfänger und ihre Gäste.
Nach einer Rede der kommissarischen Leiterin der Laborschule, Kerstin Reetz-Schulz, sangen und spielten die Theater- und Chorkinder das Stück "Randolfo und die Zauberflöte", von dem die Zuschauer sehr angetan waren.
Und dann bekamen die "Kleinen" endlich ihre Zuckertüte - überreicht von den "Großen", den 12.-Klässlern der Laborschule. Und auch die neuen Pädagogen wurden im Team willkommen geheißen. 
Nach dem obligatorischen Schulanfänger-Foto vor der Schule konnten die Lernräume und das Haus besichtigt werden. Pünktlich um 12 ging es dann zum Mittagessen, das wie immer von fleißigen Eltern der Stufe I in der Turnhalle vorbereitet worden war. Neben Salaten und Wiener Würstchen gab es frisches Gemüse und Obst. Frisch gestärkt konnten alle dann nach Hause gehen, wo sicher endlich die Zuckertüten ausgepackt werden konnten.

Wir begrüßen in diesem Schuljahr 31 neue Erstklässler und ihre Eltern und natürlich auch alle Laborschüler und Pädagogen, die hoffentlich gut erholt wieder in das neue Schuljahr starten können. Für einige wird es das letzte Schuljahr sein, bevor sie dann ihre Realschul- oder Abitur-Prüfungen absolvieren. Wir drücken allen die Daumen und wünschen einen guten Start!
Anja Schenkel