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ermutigen
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Aus dem Schulleben 2016-2017

.... und alle fliegen (r)aus

Nun ist es vollbracht: Das Schuljahr 2016-17 ist Geschichte, kaum dass es begonnen hatte.
Liegt es daran, dass an der Laborschule so viel passiert? Nach dem Bau im Sommer 2016 jagte ein Ereignis das nächste: Landheim, Einweihungsparty, Tage der offenen Tür, gemeinsame Feierstunden, Präsentationen, Chorfahrten und Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen aus anderen Ländern...

Selbst der letzte Schultag war ereignisreich: für einige Lerngruppen, die in der Schule übernachtet hatten, wurde es ein recht müder Tag, andere kamen von einer Übernachtung außerhalb zurück, einige machten zur Pensenbuch-Ausgabe einen Ausflug, einige blieben in der Schule, einige bekamen zum Abschied zum Stufenwechsel eine Torte, die 9er wurden raus geworfen (da sie ja im nächsten Schuljahr im Nachbargebäude lernen) und einige wurden bei diesem Rausschmiss ganz schön nass...

Wir wünschen nun allen Laborschüler*innen, Pädagog*innen, Mitarbeiter*innen und Eltern eine schöne Ferienzeit und beste Erholung. Wir sehen uns dann Anfang August wieder!
Anja Schenkel

Feierstunde und Sommerfest

Am 16.06.2017 haben wir in der großen Feierstunde, bei der die ganze Schule samt Pädagog*innen und Eltern zusammenkam, die 10er und 12er und auch einige Pädagog*innen verabschiedet, viele Dankeschöns ausgesprochen und den Abschluss des Schuljahres gefeiert. Dabei gab es auch eine Premiere: der Chor der Stufe II sang ein Lied, das von einem Jungen dirigiert wurde. Dieses Lied haben die Kinder bei der Chorbegegnung mit dem Wolfratshauser Kinderchor gelernt, der über Himmelfahrt in Dresden zu Besuch war.
 
Und gleich nach der Feierstunde ging das Feiern weiter: unser Sommerfest hatte für Groß und Klein etwas zu bieten. Verhungern und verdursten musste keine*r (es gab Pancakes, Kuchen, Eis, Bratwurst, Smoothies, Kaffee, kalte Getränke...) und Langeweile kam auch keine auf (man konnte Beutel bedrucken, Hindernislauf machen, es gab eine Hüpfburg, Bogenschießen, Gartenschlauchraketen, Henna-Malerei, Origami, Mandalas....). Auch die Schulband ZONE 5 spielte, obwohl die Sängerin leider erkrankt war. Dafür brachte Bandleader Stepahn Pankow spontan singend das Publikum in Stimmung und wurde für einen Song sogar vom Englisch-Pädagogen Stephan Passek begleitet.
Das Wetter meinte es gut und der Regenguss am Ende spülte alle froh und glücklich ins Wochenende...
Anja Schenkel

Das kommt uns spanisch vor - die 7er machen Theater…

„El Colibrí que perdió su pico“
Nach einer längeren Werkstattzeit zur lateinamerikanischen Erzählung „El Colibrí que perdió su pico“ (Der Kolibri, der seinen Schnabel verlor), welche wir mit dem Lesen der Erzählung, Rollenspiel, Bühnenbild- und Kostümerstellung und vielen Proben verbrachten, war es dann am 02.06.2017 zur Feierstundenzeit so weit. Die 7er East Coast/Verano präsentierten ihr erstes Theaterstück auf Spanisch.
Im Stück von José Paniagua geht es um einen eitlen und selbstsüchtigen Kolibri, der nur mit sich und seiner Schönheit beschäftigt, vergisst, dass auch er ein Teil der Natur ist und als solcher für die anderen da sein muss. Die Bitten der anderen Geschöpfe werden vom Kolibri überhört. So beschließt die Natur ihm eine Lektion zu erteilen und nimmt ihm eines Nachts seinen Schnabel. Und dann beginnt die abenteuerliche Suche, bei welcher der Kolibri nach und nach begreift...

Einem spanischen Ritter auf der Spur….
Am 09.06.2017 führten uns Wanted und Company ins mittelalterliche Spanien mit einem Theaterstück. Sie hatten sich mit dem historischen Stoff des „El Cid“ beschäftigt, die Geschichte gelesen, die sich um den spanischen Ritter rankt und daraus die Rollen und Texte für das Theaterstück selbst entwickelt. Auch die Gestaltung des Bühnenbildes und der Kostüme gehörte zur Werkstattarbeit.
Das Stück erzählt die überlieferte Geschichte des kastilischen Ritters und seiner Familie im frühen Mittelalter in der Zeit der Reconquista. Sein eigentlicher Name war  Rodrigo Díaz de Vivar. Trotz Verbannung aus Kastilien ist er seinem König treu ergeben und zieht gegen die Mauren in den Kampf. Er bringt einige spanische Städte wieder unter christliche Herrschaft und avanciert  so zum Nationalhelden, von welchem bis heute in unterschiedlichen Städten Spaniens Statuen künden.
Anett Voss

Chor der Stufe I bei "Schulen musizieren"

Am Samstag, den 10.6.2017 fuhren 19 Kinder der Stufe 1 zum Regionaltreffen "Schulen musizieren" in den Leipziger Zoo. Über 600 Kinder und Jugendliche verschiedener Schulformen präsentierten ihr Können in zwei Begegnungskonzerten und eigenen Auftritten im weitläufigem Leipziger Zoo. Unsere Kinder zeigten, dass sie lebendig, selbstbewußt und schon sehr qualitätvoll z.T. zweistimmig singen konnten. Insgesamt herrschte eine gute lockere Athmospäre unter allen Mitwirkenden und Zuhörenden, neue Kontakte konnten geknüpft werden. Ein wirklich gelungener Tag!
Hans Hoch

Und eine Rückmeldung von Familie Gorgas:
"Was für ein Gedanke kommt mir in den Sinn – macht mich froh, dass ich so lebendig bin."
Dies und vieles mehr konnte das  Chorprojekt  von verschiedenen Kindern der Stufe Eins und Herrn Hans Hoch vermitteln. Da das musische Miteinander gut funktionierte, nahm die Rasselbande an der 23. Landesbegegnung „Schulen musizieren“ am 10.06.2017 im Zoo Leipzig teil. Der Tag war pickipackevoll mit Anreise per Bus, Einsingen, Präsentation im Kongresshaus, Tiere beobachten, Eis und andere Leckereien verspeisen, Auftritt im Dschungeldorf und dem Erleben der anderen musikalischen Gruppen. Als es dann wieder nach Dresden  ging, war der/die Eine oder Andere ganz schön geschafft. Für die Kinder war es eine runde und schöne Sache ihr erarbeitetes Miteinander in so einem tollen Ambiente zeigen zu können. Als Eltern zu erleben, was so ein Projekt für Mühen bedeutet und wie unsere zum Teil noch recht jungen Kinder diese ambitionierte und umfangreiche Aufgabe meistern, ist schon ein besonderes Erlebnis.

Besuch aus Wolfratshausen

Vom 24.-28.05.2017 war es soweit: Der Gegenbesuch des Wolfratshauser Kinderchores fand mit 26 Kindern und 4 Betreuern in Dresden statt. Vier intensive Tage voller Proben, gegenseitigem Kennenlernen, Stadtführung, gemeinsamen Konzert und tollem Buffet liegen hinter uns.
Einmalige und unvergessliche Momente werden sicherlich nachklingen: Der gemeinsame Chorklang, das entspannte, aber klare Auftreten von "Yoshi", dem japanisch-deutschen Chorleiter der Wolfratshauser. Das Beibringen des Stückes "Touching" im Großen Garten durch die Gäste. Der spontane Gesang in einer vollen Dresdner Straßenbahn. Die klare Botschaft von zwei Wolfratshauser Mädchen nach dem Konzert: "Yoshi, wann kommen wir wieder nach Dresden?" Auch das Feedback eines Dresdner Kindes: "Das war das schönste Konzert, welches ich erlebt habe." Lohnt es sich, solche Begegnungen weiter zu verfolgen? Ja, ja, und nochmals ja. Wenn man erleben kann, was dies mit den Kindern macht, welche positive Energie in den Augen ablesbar ist, vergisst man sofort allen Aufwand.
Hans Hoch
Birte Otterbach, eine mitreisende Betreuerin der Wolfratshauser, schrieb: "An viele Situationen werde mich noch lange erinnern und sie in meinem geistigen Schatzkästlein mit mir tragen; zahlreiche Gespräche, nette Begegnungen und garantiert das Singen der Kinder in der Stadt und in der Straßenbahn… Es waren wirklich herrliche Tage, bei Euch in Dresden"
Und Familie Kutzner: "Für das Wochende mit den Wolfratshausener wollen wir uns noch herzlich bedanken. Luzie war ganz begeistert und hat viele neue Eindrücke gewonnen. Das Konzert haben wir, gemeinsam mit Luzies Großeltern, besucht und laut gejubelt, weil wir es so schön fanden."

Die 9er in Pontevdera (Spanien)

Nach einem wirklich sehr anstrengenden Nacht/Tag und für die meisten nur sehr wenig Schlaf sind wir endlich in Spanien angekommen.
Am nächsten Morgen haben wir von den anderen Schülern die Schule gezeigt bekommen, die uns sehr begeisterte, da sie eine sehr alte und edle Ausstrahlung hat. Danach waren wir in der Stadt mit einer Frau, die uns auf Spanisch etwas über die Geschichte der Stadt erzählt hat. Nach einer Schnitzeljagd waren wir beim Bürgermeister der Stadt. Am nächsten Tag hat sogar die Zeitung davon berichtet. Am Abend sind wir noch ins Kino gegangen und haben einen Film geschaut, von dem wir leider nicht besonders viel verstanden haben.
Am 11.05. sind wir mit einem Bus nach Santiago gefahren. Dort haben wir die Kathedrale besichtigt und sind dann zu einer Predigt gegangen, wobei wir auch gesehen haben, wie der Weihrauch Kessel geschwenkt wird. Den Rest des Nachmittages haben wir dann in kleinen Gruppen in Pontevedra verbracht.
Am 12.05. haben wir einen relativ normalen Schultag der Spanier durchlebt (mit Mathe, Deutsch, Galicisch und Biologie).
Am 13.05. sind wir nach Vigo gefahren, zum Holi-Run! Dort wurden wir mit Farbe bombardiert und hatten wirklich viel Spaß, uns gegenseitig die Farbe an die Klamotten zu werfen. Danach sahen wir echt toll aus. Danach sind wir ins Meer gerannt um uns abzukühlen und um nicht durch die Stadt zu rennen wie Farb-Monster.
Helena Voigts

noche española

Am Freitag, den 12.05.2017 traf sich die Gruppe der Spanisch 7er Verano/East Coast zu einer "noche española". Um 17 Uhr ging es los mit Spaß und Spiel…auch Fußball bei strömendem Regen durfte nicht fehlen. Gegen 18 Uhr fanden wir uns im Veranoraum zusammen und teilten uns in vier Gruppen. Jede Gruppe war für die Zubereitung eines spanischen oder lateinamerikanischen  Rezeptes verantwortlich. Diese waren natürlich auf Spanisch! Mitunter waren wir aber sehr überrascht, was wir schon alles ohne Hilfe des Wörterbuches übersetzen konnten. J Dann wurde auf Hochtour geschnitten, geknetet, gerührt, gebacken und gekocht. Jede Gruppe konnte dann einen leckeren Beitrag für unser kleines gemeinsames Buffet beisteuern. Es gab Empanadas, Tortilla, Rosquitas und auch Guacamole. !Qué rico!
Nach dem Abendessen gab es dann Kino. Der Film hieß: „No manches Frida!“ und ist die mexikanische Variante unseres „F*** you Goethe“. Gegen 23 Uhr ging es dann nach Hause…und wir waren alle ziemlich geschafft.
Anett Voss

드 레 스 덴 에 오 신 것 을 환 영 합 니 다.

"Willkommen in Dresden" hieß es im Mai erneut für einen südkoreanischen Kinderchor.
In diesem Jahr besuchten uns Kinder und Jugendliche aus Geoje, die auf ihrem Rückweg vom internationalen Kinderchor-Festival (Halle) in Dresden und in der Laborschule vorbei kamen. Die fast 40 Kinder und Jugendlichen wohnten wieder bei den Familien der Laborschüler*innen und lernten so deutsche Gepflogenheiten und auch das deutsche Essen kennen. In vielen Familien begann das Kennenlernen am Sonntag Abend mit Bratwurst und Steak - gemeinsam zu grillen, das hatten sich die Koreaner*innen gewünscht. Nach dem Besuch der Stadt am Montag Vormittag stand am Nachmittag die erste gemeinsame Probe mit dem Projektchor an. "Heal the world", "Stand together" und "There is peace" wurden gemeinsam gesungen. Am Dienstag besuchten die Kinder und Jugendlichen die Kulturinsel Einsiedel, bevor am Nachmittag erneut eine Probe, diesmal in der Friedenskirche Löbtau, stattfand. Der Mittwoch begann sehr früh - 7 Uhr fuhren die koreanischen Gäste nach Berlin und waren gegen 16:30 Uhr zurück in Dresden, wo sie gleich zur abschließenden Probe vor dem Konzert in der Friedenskirche Löbtau fuhren.
Das Konzert war der Höhepunkt der gemeinsamen Begegnung. Der Erwachsenenchor "labora canta" und der Projektchor der Stufe I begrüßten die Besucher, bevor der koreanische Chor mehrere (tradidtionelle) Lieder präsentierte. Für alle sehr berührend war dann das gemeinsame Singen der koreanischen und der deutschen Kinder und Jugendlichen. Die klangliche Qualität war umwerfend!
Eine große Überraschung gab es bei der Zugabe: die mitgereisten Erwachsenen aus Korea sangen zusammen mit "labora canta" und den Kinderchören "Heal the world" - danach hatten nicht nur die Besucher*innen mit den Tränen zu kämpfen, sondern auch alle Beteiligten.
Tränen flossen dann auch am nächsten Morgen. Nachdem die koreanischen Gäste noch kurz in den Laborschul-Alltag hinein schnuppern konnten, sangen alle gemeinsam noch einmal "Stand together" und hier blieb kaum ein Auge trocken. Die Kinder hatten sich in den wenigen gemeinsamen Tagen angefreundet und mussten sich nun voneinander verabschiedeten. Aber sie freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen im Oktober.
Anja Schenkel

Jumble Sale der Biber- und Eisvögel-5er

Bei unserem Jumble Sale, einem Wohltätigkeitsbasar im Englischunterricht, nahmen die Fünftklässler der Biber und Eisvögel mit dem Verkauf von abgelegtem Spielzeug, Büchern und Anziehsachen Geld ein, welches im Anschluss gespendet wurde. Zum einen beschlossen die Kinder ein ortsansässiges Tierheim zu unterstützen, zum anderen sollten ebenso kranke Kinder bedacht werden. Aus diesem Grund fuhren wir gemeinsam am 4.05. zum Sonnenstrahl e.V., einem Verein, der krebskranken Kindern und Jugendlichen sowie auch deren Familien hilft. Wir erhielten einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Vereins, Rede und Antwort auf all unsere Fragen und schauten uns die Räumlichkeiten vor Ort an. Letztlich überreichten wir die Spende in dem Wissen, sie für einen absolut guten Zweck eingesetzt zu haben.

Janine Armutat

Chorwochenende in Moritzburg der Stufe I

Eine bunte, trubelige Welt entstand beim Chorwochenende in Moritzburg vom 05. bis 07.05.2017.
Es war beeindruckend zu sehen, wie tief sich alle Kinder auf die höfische Musik mit ihren Gedankenspielen und Pantomimen, die instrumentalen Übungen und das Repertoire einlassen wollten. Ein spürbar besonderer Höhepunkt für alle war der Besuch im Moritzburger Schloss. Dort verzauberten die Kinder zunächst bei toller Akustik im Vorraum die Besucher, um das kleine Konzert dann unermüdlich im Innenhof
unter freiem Himmel bei Sonnenschein fortzuführen. Einige Zuhörer stimmten gerne mit ein und aus den Gaben der Zuhörerschaft entstand schließlich für jedes Kind ein Eis.
Natürlich sind Proben auch anstrengend und nicht jedes Mal rannten alle sofort jubelnd los, wenn es hieß: "Es geht weiter!" Aber was konnte auf dem weitläufigen grünen Gelände zwischen den blühenden Rhododendronbüschen, dem Weiher mit den Fröschen und der großen Kickerwiese beobachtet werden in den Pausen? Gruppen von Kindern, die hier und da spontan und mit sichtlicher Begeisterung die eben geprobten Lieder und Tänze singend und tanzend in ihr Spiel einbauten.
Anja Puderbach

Hurra, Hurra die Krabben sind da!

Dass die Lerngruppen sich Tiernamen geben, dürfte für unsere Eltern, Schüler*innen und andere Homepage-Leser ja nichts Neues sein. Dass jetzt zu der Lerngruppe der Krabben aber echte Krabben hinzugekommen sind, ist tatsächlich neu. Es hat viele Jahre gedauert, viele Forscheraufträge gebraucht und eine enge Zusammenarbeit mit unserem Biologielehrer Herrn Groß. Nicht zuletzt haben sich Eltern auch um die finanzielle Unterstützung bemüht und hier nun das Ergebnis. Am 4.05. sind unsere 4 Mangrovenkrabben (Pseudosesarma moeschi - früher Sesarma bidens) aus Asien bei uns angekommen. Ein Männchen und seine 3 Weibchen. Da könnt ihr euch vorstellen, dass es unsere Deutschlehrerin Frau Schreiber bei den Krabben heute schwer hatte, die Kinder an die Deutschaufgaben zu bekommen. War und ist doch jetzt das Terrarium ab sofort eine Hauptattraktion im Krabbenraum. Nun heißt es, den Dienstplan um einen „Fütter – Dienst“ zu erweitern und auf Namenssuche zu gehen.
Evelyn Nitzsche

"Chemie ist das, was knallt und stinkt..."?

Was ist denn Chemie? Was machen die da? Was sind Experimente? Und warum setzt man dabei eine Schutzbrille auf?
Damit diese Fragen nicht erst in der Klasse 7 gestellt werden können, wenn das Fach Chemie auf dem Stundenplan steht, hatten die Schüler*innen der Stufe I am 02.05.2017 die Möglichkeit, im Chemie-Labor in Stufe III herein zu schnuppern - im wahrsten Sinn des Wortes. Jede Lerngruppe konnte für eine halbe Stunde spannende Experimente sehen, die von den beiden Chemie-Pädagog*innen vorgeführt und erklärt wurden. Da konnte man sehen, wie sich eine helle Füssigkeit blau färbte, obwohl sie nur geschüttelt wurde, wie Wasser fluoreszierte, wie sich Flammen rot, grün und blau färbten, wenn man ein besonderes Pulver hinein hielt, wie "Elefanten-Zahnpasta" gemacht wird und wie ein Gummibärchen leuchtend verbrennt.
Das Highlight wurde dann für alle nach draußen verlegt. Hier konnten sie sehen, wie Eisen geschmolzen wird und die entstehende Hitze hinterher vorsichtig erfühlen.
Bis eigene Experimente durchgeführt und protokolliert werden können, müssen die Kinder noch ein wenig warten. Aber der Vorgeschmack hat ihnen bestimmt Lust darauf gemacht.
Anja Schenkel

Große Feierstunde - ein wenig kleiner

Auch wenn die Schüler*innen der Stufe III nicht dabei sein konnten (sie sind gerade im Praktikum), fand am 28.04.2017 eine große Feierstunde statt. Diese wurde vom Chore der Stufe II musikalisch eröffnet - sie präsentierten Lieder, die sie schon für das Treffen mit dem Wolfratshauser Kinderchor über Himmelfahrt in Dresden vorbereitet haben.
Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Stephan Schulze und der obligatorischen Dankesrunde zeigten die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 6 einen Film, den sie in der Medien-Woche im Medienkulturzentrum gedreht hatten. Dieser handelte von einem in seiner Jugendzeit gemobbten Wissenschaftler, der eine Wundermaschine erfand, mit der er Märchenfiguren in die heutige Zeit holte, um sich an seinen Peinigern rächen zu können. Der Film erhielt viel Beifall und sorgte für große Heiterkeit. Die Pinguine präsentierten danach einige ihrer Kunststücke, die sie im Zirkus-Projekt mit dem Cirkus "Bombastico" einstudiert haben. Besondere Freude hatte das Publikum am fliegenden Elefanten, der doch tatsächlich Trampolin springen konnte.
Etwas ruhiger ging es beim nächsten Programmpunkt zu, bevor es zum Abschluss wieder richtig laut wurde: die 10er, die zu den Realschul-Prüfungen gehen und damit (zeitweise) die Laborschule verlassen, wurden mit Nervennahrung von den übrigen 10ern versorgt, damit sie in der Prüfung und bei der Vorbereitung darauf nicht schlapp machen. Wir drücken die Daumen!
Zum Abschluss machte die Schulband "Zone 5" ihrem Namen alle Ehre und brachte den Saal, pardon, die Aula, in Stimmung. Alles hüpfte und tanzte und feierte die jungen Blasinstrumente-Musiker, die hier ihren ersten Auftritt hatten. Und so hüpften alle fröhlich in das verlängerte Wochenende.
Anja Schenkel

Brettspielnacht 2017

Es gibt eine große Spielleidenschaft vieler Kinder der Stufe I und die kam besonders in der Brettspielnacht zum Vorschein. Diese fand schon zum 7. Mal vom 20.04.17 zum 21.04.17 statt.
Zahlreiche Brettspiele aus dem Spieleschrank wurden gespielt. Von einigen Kindern mitgebrachte Brett- und Kartenspiele und sogar ein selbsterfundenes, spannendes  Rechenspiel weckten die Neugier .
Selbst der freie Lernbereich wurde zum Spielort und später zum begehrten Nachtlager. Schnell hatten einige  Jungen auch das Spielezimmer zur Übernachtung für sich eingerichtet.
Herzlichen Dank an alle Eltern und Helfer!
Mit spielerischen Grüßen Anne Klinger

Präsentation in Stufe I

Wenn in der Stufe I mehr als doppelt so viele Menschen als sonst anzutreffen sind, dann kann das nur eins bedeuten: es ist wieder Präsentations-Zeit.
6 Wochen lang haben die Kinder der Stufe I jeden Mittwoch Vormittag Zeit gehabt, sich einem selbst gewählten Thema zu widmen. Pädagog*innen und Menschen aus der Praxis bieten verschiedene Themen und Projekte an, in die sich die Kinder dann einwählen können. Am Ende dieser Zeit werden die Ergebnisse erst am Vormittag untereinander und am Nachmittag den Eltern vorgestellt.
Dieses Mal gab es Projekte zu den Themen "Drucken", "Sportspiele", "Singen", "Inchies", "Buntpapier herstellen", "Bewegung - Tanz", "Faden, Schnur und Seil" und "Puppen- und Figurentheater". Aber einfach nur dasitzen und sich die Ergebnisse zeigen lassen, das geht nicht - darum konnten die Eltern auch mit Sportspiele spielen, drucken und knoten...
Anja Schenkel

Macedonia, torrijas, Tortillas - Hmmmmmmm

Als Abschluss zu einer unidad über Essen und Trinken in Spanien haben die 6er Biber/Eisvögel am 10.04. eifrig gekocht und zubereitet.
Es gab Macedonia (Obstsalat), torrijas (etwa „Arme Ritter“), Tortilla española (etwa Omelett) und sandwiches de jamón y queso.
Alles hat super geschmeckt und nebenbei haben wir noch ein bissl spanisch praktiziert. Zum Beispiel wünschten sich alle: ¡Qué aproveche! – Guten Appetit.
Leonore Zehnpfund

Excurción al „El mercadito“

El 25 de marzo de 2017, la gente de décimo grado hizó una excursión a la Neustadt a un mercado pequeño, que se llama “El mercadito”.
Ese mercado vende productos diferentes de los países de América Latina. En especial cosas de comida.
Allí encontramos Maria, la propietaria. Maria está en Alemania desde hace 27 años.
Nos sentamos en una mesa grande. Sobre la mesa pegaron muchas imagenes y un mapa de América Latina.
Maria contó muchas cosas sobre los países, la gente allí y los idiomas diferentes del continente.
Durante los cuentos de Maria, comimos una ensalada con muchas verduras con un burrito pequeño, quesadillas acompañado po zumo de guayba.
Hablamos sobre muchas cosas muy interesantes culturales e intercaionales, como las dificuldades cuando se aprende una lengua nueva.
Toda la tarde fue muy interesante y entretenida.
Aprendimos muchas cosas nuevas y la comida fue muy delicosa. ¡Muchas gracias!
Lena Hofmann

Spanier zu Besuch

Vom 24.3. bis 1.4. war es nun endlich soweit. Uns besuchten 19 Spanierinnen und ein Spanier in Dresden. Sie wohnten in Gastfamilien von Schülern der Klasse 9. Die Lehrerinnen waren bei Frau Voß und Frau Zehnpfund untergebracht.
Am Wochenende wurde individuell Dresden und die Umgebung erkundet. Montag Vormittag machten wir alle gemeinsam eine Stadtralley durch die Altstadt von Dresden. Herzlichen Glückwunsch der Gewinnergruppe "Die 4 Fragezeichen". Am Montagabend besuchten die Schüler*innen mit ihrem jeweiligen Austauschpartner das Kino.
Der Dienstag war für unsere Laborschüler*innen ein normaler Schultag, die Spanier*innen erkundeten an diesem Tag gemeinsam mit Frau Zehnpfund Berlin. Am Donnerstag ging es mit Frau Voß nach Prag. Mittwoch und Freitag waren die spanischen Schüler*innen in den Unterrichten der Laborschule involviert und konnten die Andersartigkeit zu ihrem eigenen Schulleben hautnah erfahren. Freitag Abend gab es eine Abschiedsparty und am Samstag beim Abschied jede Menge Tränen. Es war eine sehr intensive Woche mit vielen Erlebnissen und interkulturellen Erfahrungen.
Der Gegenbesuch findet vom 9.-18.5. statt.
Leonore Zehnpfund

Letzter Schultag

Nun ist es also soweit: unsere nächsten 12er werden uns verlassen.
Am Donnerstag, 30. März 2017, hatten sie ihren letzten "richtigen" Schultag und bekamen an diesem von den 11ern das geschenkt, was sie auch zu ihrer Schuleinführung bekamen: eine Zuckertüte prall gefüllt mit Süßigkeiten und Nervennahrung für die kommenden Wochen der Prüfungsvorbereitung.

Wir drücken fest die Daumen für die kommenden Prüfungen und wünschen gute Ergebnisse!

Hohnsteiner Nachtigall

Auch in diesem Jahr fuhren die Chor- und Theaterkinder der Stufe II ins Chorlager nach Hohnstein. Auf dem Probenplan stand diesmal das Stück DIE NACHTIGALL, nach dem bekannten Märchen von Hans-Christian Andersen. Erzählt wird die Geschichte vom Kaiser aus China, der vom Gesang der Nachtigall zwar sehr beeindruckt ist, diese aber verstößt, nachdem er einen künstlichen Vogel geschenkt bekommt. Als dieser kaputt geht und der Kaiser an der Schwelle zum Tod steht, erkennt er, welchen Schatz er da verstoßen und welche Fehler er gemacht hat. Erst als die Nachtigall zu ihm zurückkehrt, kann er genesen.
Innerhalb von nur 5 Tagen entstand eine Inszenierung mit anspruchsvollen Texten, anspruchsvoller Musik und selbst gebastelten Kostümen unter der Leitung von Hans Hoch (Musik) und Katrin Wiedemann (Theater). Geprobt wurde im Max-Jacob-Theater Hohnstein, geschlafen, gegessen und getobt wurde in der Burg Hohnstein. Und auch wenn ein Fehlalarm der Brandmeldeanlage samt anrückender Feuerwehr am Mittwoch Abend für ordentlich Aufregung sorgte, so waren doch alle fleißig und ernsthaft bei der Sache. Der Probenplan war gut gefüllt und dennoch fand sich noch Platz für eine wunderbare Wanderung im Sonnenschein zur Brandbaude (vielen Dank an den Chef, der allen Kindern und Erwachsenen ein Getränk spendierte!), zurück über den Malerweg und vorbei an der märchenhaften Gautschgrotte.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Aufführung, die für 15 Uhr im Theater angesetzt war. Am Vormittag kamen noch das Streichquartett der Staatsoperette und ein Akkordeonist dazu, die über die Kinder und ihre Leistungen ordentlich staunten. Gemeinsam musizierte es sich sehr gut und die anspruchsvollen Lieder wurden durch die professionelle Begleitung wunderbar getragen. Nach dem Mittagessen wurden alle Kinder geschminkt und frisiert und dann kamen auch schon die Eltern und Angehörigen, um das Ergebnis dieser Woche zu sehen. Leider konnte ein Schauspieler aus Krankheitsgründen dann doch nicht mehr mitspielen, aber alle schickten warme Gedanken zu ihm.
Die Vorstellung beeindruckte durch die fabelhafte Musik, das Theaterspiel der Kinder, die Kostüme und Maske. Und auch hier blieb der Eindruck der koreanischen Gäste vom Vorjahr hängen - in diesem Fall durch die koreanischen Trommeln, die von den beiden Dienern des Kaisers großartig gespielt wurden. Der warme und anhaltende Applaus des Publikums war Lohn und Dank für die Arbeit der Woche. Und nachdem alle Koffer und Taschen wieder in den Autos der Eltern verstaut waren, ging es zurück ins wohlverdiente Wochenende.
Vielen Dank an Hans Hoch und Katrin Wiedemann für diese Arbeit, vielen Dank auch an Jörg Kandl für die musikalische Unterstützung und Kristina Hähner für die Betreuung der Kinder. Auch den Musikern sei an dieser Stelle noch mal ausdrücklich gedankt!
Ausführliche Rückmeldungen der anderen Beteiligten sind hier nachzulesen.
Anja Schenkel

Mit unserer Bibo in die Prüfung

Unsere Schulbibliothek birgt nicht nur Bücher für die kleinen Leser*innen an der Laborschule. Auch die Jugendlichen und Erwachsenen finden viel Lesens- und Wissenswertes in unseren Regalen. Deshalb können sich jetzt auch Eltern und Großeltern für die Ausleihe anmelden, indem sie eine Mail an daniela.hennig@omse-ev.de schreiben.
Immer interessanter wird unser Bestand auch für die Jugendlichen, die sich auf die Oberschul- und die Abiturprüfungen vorbereiten. Die Schüler*innen der Stufe IV haben sich für ihren Anteil an der Spende des Fördervereins entsprechende Bücher mit Prüfungsaufgaben und Übungen gewünscht, die AB JETZT ausleihbar sind!
Auch das 4.000ste Buch in unserem Bestand gibt einen Hinweis darauf, wie wir uns bemühen auch extra für "die Großen" Fachliteratur zu beschaffen. Das Buch über die Geschichte der Weimarer Republik kommt von der Landeszentrale für politische Bildung, bei der wir jedes Halbjahr 20 Bücher aus den Bereichen Geschichte und Politik&Gesellschaft bestellen.
Daniela Hennig & der AK Bibliothek

Go-Card, VIP-Card und Co

Einen wichtigen Bestandteil des Tagesablaufs an der Laborschule bilden bis dato die sogenannten „Abhol- oder Heimgehkarten“ der Grundschüler*innen. Sie dienen als Dokumentation der Anwesenheit der Kinder und halten wichtige Details zur Abholung fest. Nun sollen diese für die gesamte Stufe II eingeführt werden. Aus diesem Grund kreierten einige Schüler*innen der Stufe II in den vergangenen Wochen ganz neue „Abholkarten“. Im Kunstunterricht entstanden trendige Designs mit ebenso trendigen Namen.

Den Abschluss des Projektes bildete eine stufenweite Abstimmung. Unter all den Karten machte letztlich die VIP-Card das Rennen und wird nun mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres für alle Schüler*innen der Stufe II eingeführt.
Janine Armutat

Gemeinsame Feierstunde vor den Winterferien

Auch wenn es in unserer Aula ziemlich kalt ist, so wird einem doch ganz schnell warm, wenn man mit 350 Schüler*innen plus knapp 40 Pädagog*innen plus einiger Eltern zusammen darin verbringt. Und wenn dann das Programm beginnt, ist die frische Luft schon ganz vergessen.
Traditionell führte Evelyn Nitzsche durch das Programm, unterstützt von der Jahrgangsstufe 10.
Kinder und Erwachsene konnten zuerst anderen Danke sagen und es ist berührend zu hören, wenn ein 5.-Klässler dem Mathelehrer für den tollen Unterricht dankt. Auch die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 10 wollten sich gern bei ihren Mentoren der Laborschul-Arbeit für die Unterstützung bedanken und hatten Blumen mitgebracht.
Der Chor der Stufe I hatte einen Kanon vorbereitet, der die Sonne zurück rief und sang außerdem von den Bremer Stadtmusikanten. Die 10er zeigten ihren im Vorjahr produzierten Film im Projekt "Play Fair" (für den sie übrigens auch einen mit 1500 Euro dotierten medienpädagogischen Preis bekamen).
Daniela Hennig und die Bibo-Kinder nahmen offiziell die Wunschlisten der einzelnen Stufen für die Anschaffung von Büchern in Empfang, um das vom Förderverein erhaltene Geld von 500 Euro auch sinnvoll und den Interessen entsprechend gut zu investieren.
Und dann ging es ganz märchenhaft weiter: in die Aula kamen auf einmal 7 Zwerge herein getanzt und natürlich war dann auch das Schneewittchen nicht weit. Nach großem Jubel und Beifall gingen dann alle "Hey Zwerge, Hey Zwerge, Hey Zwerge ho. Hey Zwerge, Hey Zwerge, Hey Zwerge gogogo."-singend hinaus, wo sie von Waffelduft empfangen wurden, für den die 9er verantwortlich zeichneten.
In der Schule gab es dann die Pensenbücher, die in den letzten Wochen rege von den Pädagog*innen geschrieben worden sind.
Nun wünschen wir allen erholsame Winterferien und freuen uns auf den Beginn des zweiten Schulhalbjahres Ende Februar.
Anja Schenkel

Mexikanisch Kochen in Klasse 9

Die Spanisch-Neuner haben sich in den letzten Wochen viel mit Mexiko beschäftigt. Sie haben etwas über Land und Leute erfahren und Vorträge dazu gehalten. Ein besonderes Fest des Landes ist der Día de los muertos (Tag der Toten). Dieser findet an den ersten beiden Tagen im November statt und die Mexikaner ehren die Toten auf besondere Art und Weise. Sie kochen die ehemaligen Leibspeisen des Verstorbenen und tragen diese auf den Friedhof. Dort wird zudem ein Altar aufgebaut nach vielen traditionellen Bräuchen geschmückt. Dann beginnt dort das zweitägige Fest in Saus und Braus. Es wird gegessen, viel getrunken und getanzt.
Wir haben abschließend zum Themenblock mexikanisch gekocht. Es gab Quesadillas (mit Käse gefüllte Maisfladen), Guacamole (Avocadocreme), huevos (Eier) und Frijoles (Bohnenmus). Das pan de muerto (Totenbrot) stand mit auf der Liste, war in der Zubereitung dann aber doch zu aufwendig.
Leonore Zehnpfund

Piñatas

Die Klasse 6 hat sich in Spanisch Anfang Februar beim Piñata-Bau kreativ ausleben können. Es sind tolle kleine Kunstwerke entstanden.
Die Piñata war hauptsächlich in Lateinamerika und Mexiko eine vorweihnachtliche Tradition. Zu den Posadas (vorweihnachtlichen Feiern) am 16.Dezember zerschlug man eine Tonfigur, die meist mit bunten Bändern und Papier umwickelt wurde. Sie hing an einem Strick von der Decke oder einem Ast herab. In ihrem Inneren enthielt die Piñata Obst und Süßigkeiten. Um an diesen Segen heranzukommen musste die Figur zerschlagen werden.
Mittlerweile ist eine Piñata das Symbol für jede Fiesta in Lateinamerika schlechthin. Es gibt sie in vielen tollen Formen und Farben. Eine traditionelle Piñata ist eine Kugel, die sieben kegelförmige Spitzen hat. Die Kugel symbolisiert das Böse und die Spitzen stellen die sieben Todsünden dar.
Leonore Zehnpfund

„Alles im Fluss“

Panta rei – alles fliesst - ob Wasser, Zeit, Verkehr, Menschenströme oder Daten. Nichts steht still, oder doch?
Mit dieser Thematik haben sich die Zehntklässler in eigenen künstlerischen Arbeiten im Kunstunterricht auseinander gesetzt. Entstanden sind vielfältige Kunstwerke, die tiefgründig und kritisch sind. Ob Wachs, Fotografie, Malerei , Rollage oder Installation, jede*r zeigt seine eigene Interpretation des Themas.
Es lohnt sich also ein Besuch dieser kleinen feinen Ausstellung im Werkhaus, 1. Etage. Besonders, da sie nur bis zum 26.01.17 zu sehen ist.
Manuela Jurk

Schulchorprojekt "Choralarm" mit der Semperoper

Das Weihnachts-Singalong am 19.12. fand mit etlichen Schulchören im Kleinen Haus statt. Unser Jugendchor der Stufe III und IV nahm daran ebenso teil wie Chöre aus Heidenau, Schmiedeberg sowie Dresden, beispielsweise
vom Dreikönigs-Gymnasium. Das vorher geübte z.T. vierstimmige Repertoire wurde dann gemeinsam mit einem Streichquartett der Sächsischen Staatskapelle gesungen. Einige wenige Chöre steuerten auch ein eigenes Lied bei - wir sangen "There is peace", und wurden von etlichen Chorleitern und Verantwortlichen sehr gelobt. Eine gelungene Veranstaltung! Und es war schön, auch einmal mit anderen Jugendchören zu singen und Kontakte zu knüpfen. (Hans Hoch)

StadtSchülerRat - Planspiel 2016

Am Mittwoch den 14. Dezember 2016 lud der Stadtschülerrat Dresden Klassensprecher aus unserer und anderer Schulen in Dresden zu einem Planspiel des Stadtrats ein.
Wir acht Klassensprecher aus der Stufe 2, 3 sowie 4 trafen uns zusammen um 8:30 vor dem Rathaus. Start war dann anschließend um 9:00, wobei wir vom Oberbürgermeister D. Hilbert begrüßt wurden.
Dafür setzten wir uns im Plenarsaal des Rathauses an verschiedene Tische, welche mit jeweils blauen, lilafarbenen, gelben oder roten Punkten gekennzeichnet waren, die dann unsere Fraktionen darstellen sollten. Zu Beginn wurde uns allen der Tagesablaufplan und die Regeln für das Planspiel erläutert, sowie der Beschluss vorgestellt, um den es sich bei diesem Planspiel handeln sollte (Neubau/Sanierung von einem Gymnasium und/oder einer Oberschule, wobei 3 verschiedene Standorte zur Wahl standen). Anschließend trafen wir uns in den einzelnen Fraktionen und wählten die Fraktionsvorsitzenden und festigten zusätzlich unsere politischen Standpunkte. Danach sammelten wir uns in den Ausschüssen und diskutierten und berieten unsere Fraktionsanträge hinsichtlich der Ausschuss- „Gegenstände“ (Bildung, Finanzen, Bau).
Später kamen wir wieder in unseren eigenen Fraktionen zusammen, berichteten über die Ausschüsse und diskutierten zu unserem weiteren Vorgehen. Von 11:40 – 12:00 Uhr gingen wir in die 2. Ausschusssitzung. Dort gab es eine Beratung zum Verhandlungsgegenstand, eine Beratung des Bauausschusses durch den Bildungs- und Finanzausschuss, sowie die Beschlussfassung des Bauausschusses.
Nach der Mittagspause kamen wir noch einmal für eine Stunden im Plenum zu Abstimmung und Beschluss zusammen. Am Ende fand eine Auswertung des Planspieles statt. Alles in Allem war das Planspiel für den Stadtrat eine sehr spannende und informative Erfahrung.
Sophie Löwe

Wichteltag in Stufe III

Am 15.12.16 war es nun auch in Stufe III von 13 Uhr bis 15 Uhr ganz „wichtelich“.  Die Schüler*innen konnten sich an den einzelnen Stationen kreativ ausprobieren, denn viele Eltern hatten einen Stand vorbereitet. So konnte man Weihnachtssterne aus den unterschiedlichsten Materialien herstellen, Zitronenglücksschweine zaubern, Badesalz kredenzen, Engel und Weihnachts- männer aus Erdnüssen erschaffen, Bücher falten, Weihnachtskränze binden, Papierschmuck anfertigen und Duftkerzen als weihnachtliches Geschenk vorbereiten. und. Alle waren mit viel Freude und großer Motivation dabei. Die Schnellbastler hatten dann noch die Möglichkeit sich in der Turnhalle bei einigen Gruppenspielen zu engagieren.
Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die zum guten Gelingen der Wichtelzeit beigetragen haben!
Das Team der Stufe III

10er erhalten Medienpädagogischen Preis

Wir sind besonders stolz auf unsere Zehner, die im letzten Schuljahr im Projekt "Play Fair" einen Film mit und über einen Geflüchteten gedreht haben. Sie erhielten den mit 1500 Euro dotierten Preis von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) & dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK) für das beste Medienkompetenzprojekt zum Sonderthema "Fremder Nachbar!? - Von Vorbehalten, Fremdbildern und gegenseitigem Verständnis". Wir gratulieren und freuen uns sehr über diesen Preis!

Meine Welt - Deine Welt - grenzenlos

Am 1. Dezember gab es in der Stufe II Gelegenheiten für besondere Begegnungen: im Rahmen des Vernetzten Unterrichts (VU) "Meine Welt, Deine Welt, grenzenlos" besuchten uns 13 Jugendliche aus anderen Ländern. Sie leben noch nicht einmal ein Jahr in Dresden und lernen eigentlich in der Oberschule Cossebaude, kamen aber für einen Tag in die Laborschule.
Die Laborschüler*innen hatten Fragen zum Leben in ihren Herkunftsländern vorbereitet und so kamen alle in Gesprächskreisen schnell miteinander ins Gespräch. Dabei interessierten sie sich für das Schulleben, Lieblingsfächer und Lebensgewohnheiten. Auch andersherum wurde viel gefragt und so konnten alle viel voneinander lernen.
Danach war noch viel Zeit, sich beim Spielen kennen zu lernen und zu schwatzen. Sogar der Chor von Stufe I kam zum Singen vorbei - denn Singen bildet ebenfalls Brücken.
Anja Schenkel

Sounds for a better world

Alle Jahre wieder... singen die Laborschul-Chöre in die Adventszeit ein. Am 26.11.2016 war es wieder soweit - nun schon zum zweiten Mal in der St. Jacobus-Kirche in Pesterwitz.
In der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche erklangen Lieder aus aller Welt. Die Kinder des Chores der Stufe I hatten das Musical "Daniel - eine Weihnachtsgeschichte" vorbereitet und wurden dabei von den Kindern der Theatergruppe der Stufe II unterstützt. Der Chor der Stufe II sang mehrstimmig und zeigte damit eine hohe Qualität - Singen von Anfang an zahlt sich aus. Auch der Chor der Stufe III / IV beeindruckte mit 4-stimmigem Gesang, gerade auch die jungen Männerstimmen sorgten für einen vollen Klang. "Labora canta" - der Chor der Erwachsenen umrahmte das Programm und sorgte ebenfalls für wunderbare Klänge. Einen besonderen Gänsehaut-Moment gab es zum Abschluss, als die Chöre der Stufen II, III und IV zusammen mit den Erwachsenen "There is peace" in Kombination mit "Dona nobis pacem" sangen.
Die Gäste waren begeistert, wie auch die folgenden Rückmeldungen zeigen:
"Vielen Dank an dieser Stelle für das wunderbare Konzert! Es war sehr bewegend und eine schöne Einstimmung in die Adventszeit. Natürlich doppelt schön, wenn der eigene Sohn mitsingt. Mittlerweile kennen wir alle in der Familie die Lieder fast auswendig, da Julian sie immer wieder vorgetragen hat. Selbst die kleine Lina (3) singt jetzt manchmal "Dingdong bells"." (Andreas Warschau)
"Das Konzert war großartig! Wir hatten Gänsehaut von Anfang bis Ende. Es ist toll, dass wirklich alle Alterstufen in das Programm eingebunden waren." (Veneta Schubert)

Chortage Stufe III & IV in der Sächsischen Schweiz

Zum zweiten Mal fanden für die Stufe 3 und 4 die Probentage über den Buß- und Bettag in der freundlichen Familienferienstätte St. Ursula in Struppen statt. Ideale Probenbedingungen, sehr gutes Essen, schöne
Zimmer und eine gute Probendisziplin sorgten für eine entspannte Stimmung unter den 35 Jugendlichen. Toll, dass durch die 10.-Klässler ein sicht- und hörbarer Schwung entstand, dadurch konnten besonders
einige Jungs profitieren, die erst in diesen Tagen ihre neue beginnende Männerstimme entdeckten. Durch die intensive Probenanrbeit gelang es, erstmals 4-stimmig zu musizieren, auch ein dreistimmiger, gleichstimmiger Satz "Kommet ihr Hirten" gelang so sehr gut. Das abschließende Konzert in der dortigen Kapelle war ein guter und vielversprechender Schlusspunkt.
Mein Wunsch für die Zukunft: Eine GEMEINSAME Probenzeit von Stufe 3 und 4 und eine Verlängerung der
Probenzeit, da 45 min. einfach viel zu wenig sind, um Literatur zu erarbeiten. Ich bin mir sehr sicher, dass von einer Verlängerung der Probenzeit die anderen Schul-Fächer PROFITIEREN werden, Musik und Singen
fördert die Teamfähigkeit extrem, erhöht die Aufmerksamkeit, setzt viele positive Prozesse in Gang. Singen ist sogar nach anerkannten Studien Gesundheitsfördernd, und für die Seele unverzichtbar. Die Prozesse, die
sich in den wenigen Tagen dort abspielten, sind auch für mich immer wieder berührend. Sind wir mutig und stärken wir gemeinsam die Chorarbeit an unserer freien Labor-Schule!
Siehe hierzu auch folgende Hintergrundinformation.
Hans Hoch

Play Fair – Projektende für die nun 10. Klasse

Am Dienstag, den 15.11.2016 fand die Abschlusspräsentation des Projekts „Play Fair“ in der Dresdner Schauburg statt. Dazu trafen sich die 10er mit den Klassen der beiden anderen Projektschulen aus Flöha und Hoyerswerda. Wir alle hatten im Rahmen des Projektes je einen Film zu dem Motto: „Wer bist du? – „Ich bin wie du.“ gedreht. Darin ging es hauptsächlich um das Miteinander und die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Geflüchteten und Einheimischen. Es war interessant zu sehen, auf welch unterschiedliche Art die Projektgruppen an das Thema herangegangen sind. Einwohner unterschiedlichen Alters kamen in den Filmen zu Wort, aber auch Geflüchtete und Asylsuchende. So hat die Klasse aus Hoyerswerda Menschen auf der Straße befragt, wie sie zu ihrer Heimatstadt und den dort angekommenen Geflüchteten stehen, die Schüler*innen aus Flöha haben u.a. eine Deutschlehrerin über ihre Erfahrungen berichten lassen und unsere Schüler*innen haben eine algerischen Flüchtling interviewt und den gemeinsamen Filmtag im Jugendhaus „Juchten“ dokumentiert.
All diese Filme spiegeln die ernsthafte und nachdenklich stimmende Auseinandersetzung mit dem Thema wider. Nach der Filmaufführung entstand eine Diskussionsrunde mit Schüler*innen, Pädagog*innen und Prof. Wildfeuer von der SBI, in der das Projekt reflektiert und ein Ausblick zu weiteren Projekten zum Thema gegeben wurde.
Wir denken, dass die Laborschule weiterhin dabei sein wird, denn eigenes Engagement ist uns wichtig!
(Maria Heilbock und Maria Klinner)

Schüler*innen unterrichten Schüler*innen

Im Rahmen der Kurse in Stufe III unterrichten die Peerleaders der 10ten und 12ten Klassenstufe Schüler*innen der Klassenstufen 7 bis 9. Ziel ist es, den Schüler*innen Grundlagen und Methoden zu den Themen Ausgrenzung, Mobbing, Rassismus und Diskriminierung durch den Peer-Education-Ansatz praktisch zu vermitteln.
Ende Oktober fand das erste Wochenende in einem Selbstversorger-Forsthaus in der Nähe von Radeberg statt. Für dieses Wochenende hatten die Peerleaders einen Antrag bei „Domino- Jugend gestaltet“ gestellt, um die Kosten für die Unterkunft und eine Honorarkraft decken zu können. Den beantragten  Zuschlag von 500 Euro haben sie erfolgreich gewonnen. http://www.domino-dresden.de/projekte/domino-jugend-gestaltet.html

Klassentreffen

Am 08.10. haben die Schüler*innen der letzten Abschlussklasse der 137. MS (Abgang 2004) ihre alte Schule im Rahmen ihres Klassentreffens besucht. Dabei haben sie vieles Neues entdeckt, aber auch noch Bekanntes vorgefunden.

Gemeinsame Feierstunde mit Auszeichnung

Mit einer fröhlichen Feierstunde zum Abschluss der Schulwoche starteten die Schüler*innen und Pädagog*innen der Laborschule in die wohl verdienten Herbstferien.
Der Chor der Stufe I eröffnete diese erste gemeinsame Feierstunde im Schuljahr mit 3 Liedern - bei "Ein Popel, ein Popel, ein Popel oh la la" sangen und klatschten die Zuschauer alle mit.
Gleich danach heizte die Schulband "Zone 5" die Stimmung auf und stellte damit ihre neuen Bandmitglieder vor.
Der nächste Höhepunkt war die Verleihung von Urkunden an alle Lerngruppen, die sich an der Europäischen Woche der Mobilität beteiligt hatten. Pro Tag ist im Durchschnitt jede*r Laborschüler*in 5 km zur Schule und zurück gelaufen. Schule, Pädagog*innen und Schüler*innen sind dabei auf den „Zug“ des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland aufgesprungen, welcher im Vorfeld der Aktion Schulen und Kindergärten dazu aufrief, den Schulweg oder den Weg zur Kita mindestens eine Woche lang möglichst umweltbewusst zu gestalten. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen war extra in die Laborschule Dresden gekommen und zeichnete die fußaktiven Lerngruppen aus.
Nach einem köstlichen Sketch von Herrn Dietrich und 2 Schülern über die Absurdität des Justizwesens folgte noch ein Höhepunkt, den die 10er vorbereitet hatten. Sie sangen und spielten "Aschenbrödel" (zum Teil in vertauschten Gender-Rollen) und sorgten für etliche Lacher und viele begeisterte Gesichter von Groß und Klein.
Nach der Stärkung am Kuchenbuffet starteten dann alle gestärkt und fröhlich in die Ferien.
Anja Schenkel

Einweihungsfest am 28.09.2016

Ein Event jagt das nächste...
Zum Einweihungsfest kurz nach dem Tag der offenen Tür konnten wir viele Schüler*innen, Pädagog*innen, Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder begrüßen.
Zur Eröffnung dankte Schulleiter Stephan Schulze nicht nur den fleißigen Helfer*innen vom Fest, sondern vor allem auch den Architekten und Bauarbeitern für den Umbau und die Sanierung der Schule. Er bekam symbolisch den Schlüssel aus den Händen des Architekten Heiko Gebhard zurück und dann konnte das Fest beginnen. Da gab es viele kulinarische Angebote, so dass die Entscheidung schwer fiel: Kartoffelspiralen (frittiert), Frühlingsrollen, Waffeln, Zuckerwatte, Eis, Cocktails, Getränke, Bratwurst, Kuchen.... Für jeden Geschmack war etwas dabei. Die 8-Klässler verkauften selbst Gemachtes vom Apfel, das sie an einem gemeinsamen Wochenende auf Gut Gamig hergestellt hatten.
Und langweilig konnte es auch nicht werden: am Glücksrad konnte man schöne Sprüche erdrehen, sich die Haut mit Henna-Malereien oder das Gesicht mit Schminke verschönern lassen, man konnte schöne Dinge basteln, seine Geschicklichkeit beim Hindernislauf und seinen Mut im Dunkellabyrinth testen, reiten, Bogenschießen, Baumklettern u.v.m.
Für die Erwachsenen war genug Zeit zum Schwatzen, während die Kinder und Jugendlichen umher sausten und das Fest genossen. Am Ende spielte dann noch die Schulband "Zone 5" und rockte den Hof.
Wir danken allen Beteiligten für diesen schönen Nachmittag (allen voran Anne Klinger und dem AK Schulfeste für die Organisation) und freuen uns schon auf das nächste Sommerfest. Anja Schenkel

Tag der offenen Tür am 24.09.2016

Am 24.09.2016 glich die Schule am Vormittag einem Ameisenhaufen – zwischen 150 und 200 Menschen kamen im Laufe der 3 Stunden, um sich über die Arbeit der Laborschule zu informieren. Nach einem musikalischen Start mit dem Chor der Stufe I kamen die Gäste in die Räume und schauten sich die Lernmaterialien, den ViP und das Pensenbuch an, fragten nach dem Tagesablauf und den Besonderheiten der Schule. Rund 30 Kinder wurden für die kommenden Jahre auch gleich angemeldet, einige Familien hatten dies schon getan und nutzten den Tag, um sich alles noch mal selbst ansehen zu können.
Viele Gespräche wurden geführt, Fragen beantwortet, Schüler*innen und Eltern führten durch das Schulhaus und wer hungrig war, fand am Buffet im Speisesaal eine reiche Auswahl. Beim Verkauf der von den Eltern mitgebrachten Kuchen, Salate, Brötchen, Gebäck und Getränke konnten über 300 Euro eingenommen werden. Vielen Dank an alle Eltern, die das Buffet mit befüllt und natürlich auch an die Eltern und Kinder, die die Betreuung des Buffets am Tag selbst übernommen haben. Vielen Dank auch an die anderen fleißigen Helfer*innen, die im Vorfeld das Schulhaus aufgeräumt und geputzt hatten und auch an diejenigen, die beim Beraten der Interessenten halfen.
Anja Schenkel

Laborschule 1916

So manche Straßenbahnfahrende wunderten sich am 15.09., wie denn die Schüler*innen der Laborschule auf dem Weg zur Schule gekleidet waren. Da sah man Mädchen mit Kleidchen, Zöpfen und Schürzen und Buben mit Schiebermütze, Kniestrümpfen und Hemden. Was war denn da los?

Des Rätsels Lösung fand sich in der Stufe II, die sich im VU (dem Vernetzten Unterricht) mit dem Leben von vor 100 Jahren beschäftigte. Und damit man dies nicht nur theoretisch studiert, wurde es gleich mal ausprobiert. Die Jungen saßen in Reihe am hellen Fenster, die Mädchen auf der dunklen Seite des Zimmers, alle wurden mit ihren Nachnamen angesprochen und sprechen durfte überhaupt nur, wer sich vorher gemeldet hatte. Die gestrengen Lehrer waren mit "Frau Lehrerin" oder "Herr Lehrer" anzusprechen und auch Rohrstöcke wurden gesichtet.
Zur Hofpause gingen die Kinder, die nur Butterbrote und einen Apfel dabei hatten, in Zweierreihe im Kreis herum und danach ging es weiter im Projekt: einige konnten handwerklich am Holz arbeiten (mit alten und neuen Werkzeugen), einige wuschen die Wäsche auf Waschbrettern, mussten sie auswringen und aufhängen. Andere übten sich im Sticken und wieder andere versuchten sich in Sütterlinschrift. Alle waren eifrig dabei und mussten feststellen, dass das Leben damals gar nicht so einfach und viel strenger getaktet war.

Und das wird wohl allen, die es heute erlebt haben, im Gedächtnis geblieben sein - wie auch Konfuzius schon sagte: "Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und ich verstehe."
Anja Schenkel

Unsere Schulbibliothek - eine "Schatzkiste" wird wieder eröffnet

Der große Umbau im Sommer hat auch unsere Schulbibliothek betroffen, die nun noch größer und heller und schöner ist und mit ihren über 3.700 Büchern zum Schmökern einladen möchte. In den vergangenen Tagen haben die Eltern des AK Bibliothek wieder fleißig gewuselt, damit alle Bücher an ihren neuen Platz kommen. Auch die Bibo-Kinder rund um Mandy Lippmann treffen sich, um das Schuljahr vorzubereiten und die neuen Öffnungszeiten festzulegen.
So sollte alles fertig sein, wenn beim Schulfest am 28. September auch die Bibliothek wieder eröffnet wird. An einem Bastelstand auf dem Schulhof können Biboausweise und Lesezeichen gestaltet werden, während oben in der Stufe II die Bibo geöffnet ist und rechtzeitig vor den Herbstferien Bücher entliehen werden können. Ab diesem Jahr können sich auch Eltern und Großeltern der Laborschüler*innen in der Bibo anmelden und unseren vielfältigen Bestand nutzen.
Wir wünschen allen Bücherwürmern und Leseratten viel Freude an unserer Bibliothek!
Die Eltern des AK Bibliothek und die Schüler*innen des AG Bibliothek

Zurück vom Landheim - Stufe III

VERANO
In der dritten Schulwoche waren die Veranos im Landheim in der Nähe von Radis bei Wittenberg (Sachsen-Anhalt). Am Montag sind wir um 9:30 Uhr mit dem Zug nach Bergwitz gefahren und von dort aus mit dem Fahrrad zum Camp. Dort badeten wir im Pool und suchten unsere Finnhütte aus, in der vier Betten standen. Am Dienstag unternahmen wir einen Ausflug mit dem Fahrrad nach Feropolis. Das ist ein Gelände, auf dem man sich Tagebaubagger ansehen kann. Wir haben dort eine Führung bekommen. Am Mittwoch fuhren wir an einen See, an dem wir Volleyball spielten, badeten und Stand up Paddeln ausprobierten. Donnerstags fuhren wir nach Wittenberg, liefen durch die Stadt und jeder hielt einen Vortrag über verschiedene Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Martin Luther. Am Freitag sind wir dann wieder mit dem Fahrrad nach Radis gefahren und von dort aus mit dem Zug nach Dresden.
Das Stand up Paddeln hat mir richtig gut gefallen. Es war sehr lustig, weil wir uns aus Spaß gegenseitig von den Boards geschubst haben. An dem Dienstag fand ich nicht so gut, dass wir mit dem Fahrrad so lange durch die pralle Sonne fahren mussten. Bei der Führung in Feropolis befürchtete ich zu Beginn, dass sie langweilig werden könnte, aber es war ganz spannend und ich habe viel über den Tagebau erfahren. Etwas, was mir auch sehr gefallen hat war, dass wir nach dem Abendessen immer noch ein Spiel spielten und bis gegen 22.00 Uhr im Pool baden und dabei die Sterne bewundern konnten. Alles im allem war es eine sehr gelungene Landheimfahrt.  Luise Garcia

COMPANY
Die neue Lerngruppe „Company“ war in Klein Bademeusel/Brandenburg in einem ehemaligen Forsthaus 5 min von der polnischen Neißegrenze." Weit ab vom Schuß" waren wir komplett auf unsere Beinarbeit und funktionierende Fahrräder angewiesen, die jeden Tag zum Einsatz kamen, um für unsere gemeinsamen Mahlzeiten einzukaufen, das Freibad in Forst zu besuchen oder den Bahnhof zu erreichen. Da hatten wir jeden Tag mehr als 10 km in den Knochen! Zu den Highlights dieser Woche zählten ohne Zweifel die tolle Bootstour auf der Neiße bei bestem Sommerwetter sowie der Besuch von Cottbus. In Erinnerung bleiben uns aber auch die tiefgründigen Gespräche bei Lagerfeuer und die allabendlichen Kochevents der Kids, die uns alle mit selbstgemachten Pizzen, Burger, Pasta und vielen anderen Leckereien verwöhnten. Von nun war klar: wir sind die COMPANY!

WANTED
Wir verbrachten die sonnigen Tage im beschaulichen Erzgebirge in der Naturherberge Affalter, zwischen Zwönitz und Lößnitz. Besondere Aktivitäten waren eine Wanderung nach Aue zum Zoo der Minis (hier durften die Schüler Affen füttern und Frettchen streicheln) das Herstellen von Apfelsaft und der Badetag mit Teamchallenge. Schüler*innen und Pädagog*innen hatten viel Spaß.

Auf ins Landheim

Die Stufen II und III sind am Montag, den 22.08. ins Landheim aufgebrochen.
Sie Schüler*innen der Stufe II haben sich an der Schule getroffen und sind gemeinsam in die Sächsische Schweiz gefahren, sie übernachten traditionell im Schullandheim "Erna" in Papstdorf. Das Gepäck wurde in voll bepackten Autos hin gebracht, die Schüler*innen folgen mit Zug und Bus.
Die Lerngruppen der Stufe III haben sich ihre Reise selbst organisiert. Sie trafen sich am Bahnhof, um von hier (zumeist mit Fahrrädern) in verschiedene Richtungen zu fahren. Einige sind nah beieinander (in Kleinbademeusel und Großbademeusel), einige sind auf dem Weg nach Aue.
Wir wünschen gute Fahrt und sind gespannt auf die Reiseberichte!
Anja Schenkel

2016/17 - wir sind bereit!

Die Stufen III und IV starteten ihr Schuljahr an ungewohnter Stelle: Zwei Wochen bot uns das SUFW Asyl. Hier haben wir den Unterricht und Stammgruppenzeiten gemeistert und die hiesige Kantine besucht. Gerade weil die Umgebung zum Schuljahresbeginn besonders für die Siebtklässler neu ist, halten wir an alten Traditionen fest. Dazu gehören ein gemeinsamer Schulauftakt mit Laborschulquiz sowie das Passieren der Slackline als symbolischer Übergang von Stufe II in Stufe III, von der Kindheit ins Jugendalter.
Manuela Jurk

Schulanfang

 

Das neue Schuljahr hat am 08.08.2016 begonnen und am 06.08. konnten die Schulanfänger begrüßt werden.
In diesem Jahr war nicht der ganze Chor der Stufe I zur Gestaltung der Schulanfangsfeier anwesend, sondern 25 Kinder des Musical-Projektes der Stufe I. Mit "Wer wie was?" und "Seid willkommen" begrüßten sie die Schulanfänger und ihre Gäste.
Nach einer Rede des Schulleiters Stephan Schulze, der Kinder und Eltern herzlich willkommen hieß, sangen und spielten die Kinder des Musical-Projektes das Stück "Der selbstsüchtige Riese", von dem die Zuschauer sehr angetan waren.
Und dann bekamen die "Kleinen" endlich ihre Zuckertüte - überreicht von den Kindern der Stufe I. 
Auch das obligatorische Schulanfänger-Foto vor der Schule wurde danach gleich geschossen. Allerdings konnten in diesem Jahr die Gäste nicht das Haus besichtigen, weil dieses noch immer eine Baustelle war.
Kurz vor 12 ging es zum Mittagessen, das wie immer von fleißigen Eltern der Stufe I in Zelten vorbereitet worden war, da die Turnhalle mit den Möbeln der Schule voll gestellt ist. Neben Salaten und Wiener Würstchen gab es frisches Gemüse und Obst. Frisch gestärkt konnten alle dann nach Hause gehen, wo sicher endlich die Zuckertüten ausgepackt werden konnten.

Am Montag darauf kamen die 200 Kinder der Stufen I und II in ihre Interims-Räume im Werkhaus (neben der Schule) und die Schüler*innen der Stufen III und IV sind im SUFW am Lehmberg gut angekommen. Wir wünschen Euch allen und auch den Pädagog*innen und allen Mitarbeiter*innen einen guten Start ins neue Schuljahr!
Und kaum sind die Kinder da, nehmen sie alles in Beschlag, selbst die Dinge, die von den Bauarbeitern zum Transport der neuen Türen genutzt wurden.;-)
Anja Schenkel