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Aus dem Schulleben

Projektgruppe Musik gewinnt Preis des BMU zum Thema "Neue Musik"

Der Projektgruppe Musik der Stufe I gehört zu den diesjährigen Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs "teamwork! neue musik (er)finden", ausgerichtet vom Bundesverband Musikunterricht (BMU). Am 28. September dürfen die beteiligten Schüler*innen zum Preisträgerkonzert nach Hannover fahren, um dort in der Aula der Sophien-Schule im Rahmen des BMU-Bundeskongresses ihr Gewinnerstück präsentieren zu können. 

Für den 10. BMU-Wettbewerb "teamwork! neue Musik (er)finden 2018" haben Schülerinnen und Schüler im Team, im Musikkurs oder als gesamte Klasse mit Musik experimentiert, um aus Klängen, Geräuschen, mit der Stimme oder mit Instrumenten aller Art etwas Neues entstehen zu lassen. 

Mit dem teamwork-Wettbewerb möchte der BMU das Erfinden und Gestalten neuer Musik durch Schülerinnen und Schüler fördern und das Interesse für diesen spannenden Bereich verstärken. Der Wettbewerb wird alle 2 Jahre ausgeschrieben und finanziell unterstützt durch die Stiftung Apfelbaum, Köln. 

Wir freuen uns sehr darüber, unter den Preisträgern zu sein und sind gespannt auf den Auftritt in Hannover!

Neue Schulleitung übernimmt pädagogische Leitung

Nach dem Abschied von Stephan Schulze Ende des letzten Schuljahres übernehmen nun pünktlich zum Unterrichtsstart Damaris Linge und Maria Klinner die pädagogische Leitung der Laborschule in Doppelspitze. Damaris Linge ist seit 2010 Pädagogin an der Schule, Lerngruppenbegleiterin der Biber und unterrichtet neben Ihrer Rolle als Stufenkoordinatorin der Stufen I & II auch Deutsch im Lernbüro Stufe II. Stufenkoordinatorin der Lernstufen III & IV, Maria Klinner, unterrichtet seit 2011 Deutsch im Lernbüro Stufe III und begleitet die Lerngruppen 11 und 12. Wir begrüßen die neuen inhaltlichen Leiterinnen und freuen uns auf ein spannendes und erfahrungsreiches Schuljahr 2018/19.

Willkommen!

Der Projektchor wird Patenchor des Dresdner Kammerchores

Der Projektchor der Laborschule hat die Schulchor-Patenschaft des Dresdner Kammerchores für das Schuljahr 2018/19 gewonnen. Mehrere Monate dürfen Schüler*innen der Laborschule nun die Profis begleiten, werden von Mentoren mit Einzelstimmbildung individuell gefördert, erleben gemeinsame Probenarbeit und besuchen Konzerte. Herzstück ist ein gemeinsames Schülerkonzert beider Chöre am 8. November 2018 in der Neuen Synagoge Dresden.

Schon seit 2013 engagieren sich der Dresdner Kammerchor und sein Leiter Hans-Christoph Rademann mit Schulchor-Patenschaften für den sängerischen Nachwuchs. Der Chor war damit deutschlandweit das erste freie Ensemble, das diese intensive Form der Vermittlungsarbeit anbietet. Mit der Laborschule Dresden geht diese erfolgreiche Initiative nun bereits die sechste Runde. Die Zusammenarbeit beginnt mit dem Saisonstart im September 2018.

Wir sind sehr stolz und freuen uns darauf.

Spielend singen: Der Chor der Stufe I vertrat die Laborschule bei „Schulen musizieren“

Am Sonnabend, den 16. Juni ging es für 23 Kinder des Chors der Stufe I sowie einige begleitende Eltern und Geschwister sowie Hans Hoch nach Mittelsachsen in die beschaulichen Orte Mittweida und Lichtenau. Im Rahmen der 24. Landesbegegnung „Schulen musizieren“ präsentierten 16 Ensembles aus 12 sächsischen Schulen in der Stadtkirche „Unser Lieben Frauen“ in einem 90-minütigen Programm kurze Ausschnitte ihres aktuellen Repertoires. Mit allein 580 Mitwirkenden, zusätzlich den mitreisenden Betreuer*innen sowie einigen Gästen war dies für die Kinder bisher das größte Publikum. Alle Beteiligten waren Mitwirkende und Zuhörer zugleich. Das Programm war insgesamt sehr abwechslungsreich: Unter anderem reiste das Orchester des Gymnasiums Dresden-Cotta allein mit über 60 Schüler*innen an und legte stimmlich ordentlich auf. Der Kammerchor des Diesterweg-Gymnasiums aus Plauen im Vogtland konnte mit 50 Sänger*innen höherer Klassenstufen aufwarten. Sehr genossen haben alle den Jugendchor der Evangelischen Schulgemeinschaft Annaberg-Buchholz mit allein 100 Kehlen. Dieser Chor führte u.a. ein achtstimmiges Werk auf. Weitere Ensembles tanzten und brachten so die Kirche in Stimmung.

Obwohl sie zu den jüngsten Teilnehmern des Treffens zählten, brauchten sich die Laborschüler*innen bei dieser schönen Vielfalt nicht zu verstecken! Mit „Rundherum dreht sich die Erde“, „Alle Vögel sind schon da“ und "Kuckuck" schuf Hans Hoch zusammen mit den Kindern einen schönen und ruhigen Spannungsbogen, der alle genau zuhören ließ. Der mehrstimmige, klare Gesang hat viele beeindruckt, so dass es auch für die Kinder einen großen Applaus gab. 

Nach dem Konzert in der Kirche ging es mit dem Bus dann ins nahe gelegene Sonnenland, einem Freizeitpark, der mit wenigen großen, dafür vielen kleinen Attraktionen und einem großen Wildgehege aufwartet. Die Kinder konnten alle Einrichtungen des Parks während des ca. vierstündigen Aufenthalts kostenfrei nutzen, wobei auch die eine oder andere Hose nass wurde.

Im Park gaben die Kinder auch ein knapp halbstündiges Konzert und konnten hier die Vielfalt des Repertoires unter Beweis stellen. Wie weit der Chor stimmlich schon sind, konnte man allein schon daran feststellen, dass sie trotz Umgebungsgeräusche und offener „Bühne“ für alle klar und gut hörbar waren.

Nach der einen oder anderen Riesenradfahrt, Rutschpartie oder Wildtierfütterung ging es dann zurück nach Dresden. Insgesamt eine schöne „Konzertreise“, die allen Kindern und Erwachsenen gut getan hat!

Clemens Kahrs

4. Jugendaustausch in Marokko: Wir suchen Mitreisende!

Unser 4. Jugendaustausch in Marokko ist in Planung. Vom 11. bis 19. Februar 2019 möchten wir mit spanischen Partner*innen nach Marokko reisen. Wir werden gemeinsam leben und in verschiedenen Projektgruppen, wie einer Umwelt-, einer Tanzperformance-, einer Koch-, einer Film- , einer Dokumentations- und einer Geschichtskeramikgruppe gemeinsam arbeiten. Es besteht bereits auch eine Idee zu einer Geocaching- oder Kartographiegruppe. Eine Woche werden wir in Agdz und eine Woche in Timidarte weilen.  So lernen wir einen größeren Ort und ein kleines Dorf in der bergigen Steinwüste des Drá –Tal kennen. 

Wer Lust hat auf neue Herausforderungen und das Zusammensein mit spanischen und marokkanischen Jugendlichen meldet sich bitte bei: iris.florstedt@omse-ev.de.

Das Reisetagebuch vom letzten Jahr findet ihr hier.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ - Vom Schüler*innen-Engagement zum Titel

Der 25.05.2018 war ein großartiger und feierwürdiger Tag für die Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an der Laborschule.

In einer feierlichen Atmosphäre im Rahmen des Schulfestes übergaben Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration) und Anne Riedel (Netzwerk Courage Dresden) der Aktionsgruppe die Plakette zur Anerkennung: Die Laborschule ist eine offizielle „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und unterstützt damit eine tolerante, vielfältige und weltoffene Gemeinschaft.

Ein Kern aus vier Schüler*innen der Stufe III (Alma Pörschke, Selma Klemm, Theodor Schreiter, Arthur Nitzsche) hatten es sich vor gut zwei Jahren zur Aufgabe gemacht, die Laborschule öffentlichkeitswirksam als bunte Institution anerkennen zu lassen.

Der Weg war teilweise sehr steinig. Viele Gesprächsrunden für Diskussionen, Ideenaustausch und Lösungsfindungen waren notwendig, um die nächsten erforderlichen Schritte einzuleiten und das Projekt voranzutreiben. Durch die starke Motivation und den Zusammenhalt der Jugendlichen wurden einige organisatorische Hindernisse und bürokratische Hürden gemeistert. Gemeinsam besuchten die Jugendlichen verschiedene Workshops und Weiterbildungen zum Thema Rassismus – auch in ihrer Freizeit.

Mit den „Rugby-Löwen Leipzig“ und dem INDD e.V. haben wir einen Paten für das Projekt gewonnen. Die Rollstuhl-Sportler werden den Schulalltag mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten bereichern. Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit.

Herzlichen Glückwunsch & ein großes Dankeschön allen Beteiligten – Vor Allem den Initiatoren, dem Netzwerk für Demokratie und Courage und der Schulleitung!

Spaß, Leckereien und eine Titelverleihung auf dem Schulfest: Wir sind jetzt "Schule ohne Rassismus"!

Unser Schulfest ist jedes Jahr ein Highlight. Aber dieses Jahr gab es einen ganz besonderen Grund, zu feiern. Unter der lachenden Frühsommersonne, bei Musik der Schulband "Zone 5" und bei jeder Menge guter Laune haben wir  den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" verliehen bekommen. Ein  Team  aus  vier  Schüler*innen  der  Stufe  III  (Alma  Pörschke,  Selma  Klemm,  Theodor  Schreiter,  Arthur  Nitzsche)  hatte  es  sich  zur  Aufgabe  gemacht,  die  Laborschule  öffentlichkeitswirksam  als  bunte,  weltoffene  und  tolerante  Institution  anerkennen  zu  lassen.  In diesem Jahr hat es geklappt.

Dazu hatten wir Besuch von der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping. Sie begleitete gemeinsam mit den Rugbylöwen Leipzig, den künftigen Paten, die Verleihung. Anschließend wurde das Schild übergeben, was uns offiziell als "Schule ohne Rassismus" ausweist. Unser Hausmeister Marko hat es sofort an die Fassade angebracht.

Aber auch darüber hinaus gab es viel zu entdecken und zu erleben: Auf der Hüpfburg konnten sich Schüler*innen austoben, sie konnten Papierraketen in den Himmel steigen lassen, einen Grafitti-Workshop mitmachen, sich der Henna-Malerei widmen oder sich das Theaterstück im Spiegelsaal anschauen.

Natürlich war das Sommerfest auch wieder eine Party für alle Sinne: Viele Leckereien gab es zu naschen. Mit Fischbrötchen und Crêpes, Popcorn und Zuckerwatte, Hotdogs, Kuchen, Grillwürstchen und vielem mehr war wirklich für jeden und jede etwas dabei. 

Das war ein aufregender und spannender Nachmittag für alle Schüler und Schülerinnen, Pädagog*innen und für unsere Gäste. Wir danken allen Organisator*innen, vor allem dem AK Schulfeste, und natürlich Alma, Selma, Theodor und Arthur für ihren Einsatz.

Chorprobentage Stufe I im Rittergut Limbach

 

Eine wirklich gute Zeit hatte eine äußerst harmonische Gruppe von 24 Kindern der Stufe I vom 2. bis 4. Mai. Habe selten erlebt, dass es untereinander so wenig Stress gab, alle haben sich toll miteinander beschäftigt, und dies alles OHNE irgendwelche Technik. Da wurden viele Knochen gemeinschaftlich gesammelt (!!), eine Gruppe spielte im Kreis mit den minderjährig Geflüchteten Fußball, dann waren die Schafe im Mittelpunkt, ein schöner kleiner Ausflug zum Spielplatz. Wir wurden mit Wiesenblumen fast überschüttet... Auch das Heimweh hielt sich sehr in Grenzen!

Und alle haben viel und intensiv geprobt: In so kurzer Zeit haben wir ein sehr abwechslungsreiches, bewegungsintensives und z.T. mehrstimmiges Programm hinbekommen. Großes Kompliment an alle Kinder und Katrin Schreiber, die als Betreuerin entscheidend mithalf.

Auch ein toller Moment: Da abends ein Kabel zum Film schauen fehlte, sangen die Jugendlichen aus Eritrea mit einem Selbstbauinstrument unseren Kindern Lieder aus ihrer Heimat vor, unsere zogen nach und es war eine tolle Energie im Raum...

Noch dreimal wird die Chorgruppe zu hören sein: Am Samstag, den 9.6. um 16.30 Uhr im Rahmen der "Klingenden Stadt" im Kleinen Schlosshof, dann am Samstag, den 16.6. während "Schulen musizieren Sachsen" im Sonnenlandpark Lichtenau und zur "Fête de la Musique 2018" am Donnerstag, den 21.6. um 17 Uhr im Coselpalais Dresden.

Hans Hoch

7. Internationales Kinderchorfestival in Dresden: Wir waren dabei!

 

Nach dem Kinderchorfestival vor zwei Jahren waren wir vom 24.4. bis 2.5. wieder Gastgeberschule, diesmal für eine Jugendchorprojekt aus Südafrika. Ein wenig aufgeregt war ich schon: Würde dies wieder so klappen wir damals?

Aber alle Zweifel waren völlig unberechtigt, es war von Anfang an ein toller, herzlicher Kontakt! Neben den südafrikanischen Jugendlichen waren Kinderchöre aus Serbien, Georgien, Estland, Armenien, und Kanada zu Gast. Das gemeinsame Begegnungskonzert mit den Chören der Laborschule in der Friedenskirche am 26. April war ein geniales Erlebnis, die Stimmung war kaum zu überbieten, zum Schluss sangen und tanzten fast alle Besucher des Konzertes. Anja Schenkel, selbst Gastgeberin, schrieb: "Vielen Dank an die Organisatoren für beeindruckende Konzerterlebnisse und spannende Gäste, ohne die ein Blick hinaus aus dem Tal nicht möglich wäre. Am Abend am Lagerfeuer noch viel über Südafrika zu erfahren und von einem der Jungs gesagt zu bekommen „I will miss you guys!“ - unbezahlbar."

Auch das Schulkonzert am nächsten Tag im Kulturpalast mit den Internationalen und Dresdner Chören war ein eindrückliches Erlebnis für alle. Der Chor der Stufe III war direkt beteiligt und die gesamte Stufe I saß im Publikum. Auch toll: Unsere überaus engagierten Gasteltern unternahmen gemeinsam einen Ausflug in die Sächsische Schweiz am Familien-Sonntag. Auch da kam es zu spannenden Gesprächen und Begegnungen. Und: Viele Mitglieder unserer Chöre kamen zu etlichen Konzerten. Einige Jugendliche der Stufe III waren so begeistert, dass sie noch unbedingt ins Eröffnungskonzert in den Kulturpalast wollten...

Den Abschluss bildete der Schulbesuch bei uns, Katrin von Schirp zauberte mit den Südafrikanern ein gemeinsames Essen. Danke allen Beteiligten! 

Für alle, die noch mehr erfahren wollen, gibt es hier ein Video.

Hans Hoch

Chor- und Theaterfahrt 2018 der Stufe II mit Aufführung von "Schneewittchen 2.0"

Das sagt Chorleiter Hans Hoch: "Meine mittlerweile 5. Fahrt nach Hohnstein und das 6.Musical: 2013 "Jorinde und Joringel" - in Rheinsberg einstudiert, 2014: „Horri- Ein Monstermusical“, 2015: "Ronja 2.0", 2016: "Der kleine Prinz", 2017: "Die Nachtigall" und nun "Schneewittchen 2.0". Jedes Jahr andere Eindrücke, Stichworte von der diesjährigen Fahrt: tolle z.T. dreistimmige Chorlieder, die die Kinder gut meisterten; einige über sich hinaus wachsende Darsteller; Kinder, die anfangs singen als "uncool" betrachteten und am Ende gut mitsangen; Lilly, die den Mut hatte, solistisch ein schweres Lied zu singen und uns Erwachsenen voll vertraut hat, das dies schon gelingen kann; schauspielerisch tolle Einzelleistungen von etlichen Kindern; eine schöne zweite Aufführung nach einer chaotischen Probe. Was wird bleiben? Das ist natürlich fiktiv, aber ich bin mir sicher, dass diese intensiven Tage sehr nachhaltig sind, Schule fürs Leben im besten Sinne. Das Feedback der Kinder war eindeutig: Wann gibt es die nächste Fahrt?"

Das sagt die Familie Kaufmann: "5 Sterne für die Chorfahrt. Eine ganz besondere Zeit: Als Eltern erfreut über das Angebot einer intensiven Musikzeit, fuhr unsere Tochter Lilly dieses Jahr das erste Mal mit nach Hohenstein. Ganz losgelöst vom Schulalltag sollte es nicht unbescheiden in einem anspruchsvollen Auftritt finalisieren. 5 Tage ohne Kind, 5 Tage ohne ein Zeichen, 5 Tage voller Erlebnisse für unsere Tochter. Es ist unbeschreiblich wie wir unsere Lilly wiedertrafen. Selbstbewusst, beschwingt, glücklich und voller Freude. Sie berichtet sofort, wie gut es ihr gefallen hat. Das Essen sei lecker geweseb, die Schlafsituation flexibel gehandhabt worden und die Musik und das Theater spielen machte so viel Spaß. Sie ist in den Tagen gewachsen - an sich, an ihren Mitmenschen und am Auftritt. Unser Respekt und Dank gilt dem Team und der Leistung gemeinsam mit den Kindern ein so tolles Stück inszeniert zu haben."


Das sagt Tatjana Mesecke-Fröhner: "Ich bin als Mutter bewegt und dankbar, dass mein Sohn an so einem Musical mitwirken konnte. Es ist etwas, das ihn prägen wird und an das er sich erinnern wird, wenn er erwachsen ist. Die Elternperspektive ist natürlich auch begrenzt, aber was ich gesehen habe ist auch ein großer Zusammenhalt unter den Kindern und ein Interesse füreinander. Alle Kinder waren motiviert und hatten großes Interesse daran, zum Gelingen der Aufführung beizutragen. (...) Sie, Herr Hoch, als musikalischer Leiter haben augenscheinlich auch hohe musikalische Ansprüche und die Kinder haben sich auch daran gerieben, sie haben auch in der Zeit der Proben darüber diskutiert, Rollenvergabe, Stückbesetzung, gesangliche Leistungen, etc. Caspar hat dies beispielsweise sehr prinzipiell gesehen: ich bin im Chor-Kurs, also kommt es nicht in Frage, dass ich einem Kind aus dem Theaterkurs eine Rolle wegnehmen würde. Ich weiß aber, das er auch scharf beobachtet und sich damit auseinandergesetzt hat, was im Kurs passiert. Es ist toll, wenn Kinder jahrgangsübergreifend etwas zusammen inszenieren, sie haben sich auch gegenseitig bewundert, die größeren Jungen fangen an, sich für die Mädchen zu interessieren. Caspars Entscheidung für den Chor hat ihn auch in etwas Distanz zu den Jungen in seiner Klassenstufe gebracht, die sich für andere Dinge interessieren. Er hat neue Freunde gefunden. Es ist toll, dass so viele Jungen mitmachen. Die Fahrt nach Hohnstein hat alle in intensiveren Kontakt zueinander gebracht. Diese Erfahrungen sind neben dem Singen und Spielen auch wichtig. Also vielen Dank von den Eltern für Zeit, Mühe, Nerven - auch an Frau Schleissner."

Sicher auf dem Rad: Der Fahrradführerschein der Jahrgangsstufen 4

In unserer Führerscheinstunde mit der Jahrgangsstufe 4 ist aktuell der Fahrradführerschein dran. Mädchen und Jungen üben erst theoretisch die Vorfahrtsregeln und freuen sich auf den praktischen Teil in der Schule und die Prüfung bei der Polizei im Verkehrsgarten.  Vorher wird aber noch geschaut, was wir alles im Schulhaus zu Verfügung haben, um einen eigenen Verkehrsgarten zu kreieren. Da werden Handtücher zur Straße und Tipp Ex zum Zebrastreifen. Das macht großen Spaß! Vielen Dank an die Lerngruppen der Eisvögel und Biber!

Das Leben und Lernen an der Laborschule: So war der Tag der offenen Tür

Am 10.03.2018 öffneten sich die Türen der Laborschule für interessierte Quereinsteiger, Eltern und Laborschüler*innen der jeweils unteren Stufen. Von 10 bis 13 Uhr konnte man nicht nur die Lernräume besichtigen, sondern auch Ausstellungen mit Schülerwerken, Wandzeitungen zum Unterricht und ausgelegte Lernmaterialien betrachten. Für Nachfragen standen Pädagogen bereit und Schüler führten durch das Schulhaus. 11 Uhr konnten sich alle interessierten Eltern und Schüler konkret in einer Informationsveranstaltung zur Laborschule informieren. Auch für eine musikalische Begleitung war an diesem Tag gesorgt. Einerseits konnte man eine Matinee der Instrumentalschüler genießen, zum anderen gab ein Videofilm Einblicke in die Reise des Chores nach Südkorea.
Im Gang der Stufe III konnte man Zentangle-Muster gestalten und für alle Hungrigen und Durstigen hatten die Schüler der Klasse 10 ein leckeres Buffet vorbereitet.
An diesem Tag konnte man einen guten Eindruck vom Lernen und Leben an der Laborschule gewinnen. Wir danken recht herzlich allen Helfer*innen (besonders auch vom Vortag)!

Zum Vorlesen, Malen, Ausruhen: Neuer Ruheraum für die Laborschule

Die Laborschule hat mit einer kleinen Feier den neu gestalteten Ruheraum eingeweiht. Zusammen mit Eltern und dem Hausmeisterteam des Omse e.V. haben die Pädogog*innen die ehemalige Holzwerkstatt erneuert.

2013 wurden zunächst Gelder für Material beantragt, dann arbeitete man gemeinsam los. Das geräumige Zimmer wurde schrittweise verschönert: Es bekam neue Fenster, dann neue Farbe an die Wände und zuletzt, Ende 2017, auch einen neuen Teppich in sattem Blau. Die vorhandenen Podeste bieten nun Stauraum für Matratzen. Eine kleine Bibliothek sorgt für immer neuen (Vor-)Lesestoff. Auch Hörspiele ertönen in dem Ruheraum, indem oft fleißig gemalt und gezeichnet wird. Kleine Matten und Vorleger wurden übrigens von der Ergotherapeutin Grit Hofmann zugesteuert, die montags und donnerstags die Räumlichkeiten mit ihren Angeboten nutzt. Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen und fühlen uns in dem neuen Zimmer sehr wohl.

Laborschule auf Preisverleihung: Die 9. Vergabe des Internationalen Friedenspreises „Dresden-Preis“

Am 18.02.2018 fand die 9. Vergabe des Internationalen Friedenspreises „Dresden-Preis“ in der Semperoper Dresden statt.

Seit zwei Jahren arbeiten wir als Team aus Schülern, Schülerinnen, Pädagoginnen und Pädagogen daran, den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ für die Laborschule zu erhalten. Im Rahmen dieser Aktivitäten besuchten wir die Preisverleihung.

Der Friedenspreis ehrt besonderes Engagement für Frieden, Mut und Menschlichkeit. Seit 2010 wird er jährlich in Dresden vergeben. Der diesjährige Preisträger war der Olympiasieger und Bürgerrechtsaktivist Dr. Tommie Smith. 

Nachdem Tommie Smith bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko den 200-Meter-Lauf gewonnen hatte, nutzte er die Weltbühne, um gemeinsam mit dem Drittplatzierten John Carlos auf dem Siegerpodest mit der erhobenen Faust im schwarzen Handschuh gegen Rassismus zu protestieren und für Menschenrechte einzutreten. Danach verlor Smith alles. Der damals 24-Jährige war einer der besten Sprinter aller Zeiten und hatte zwölf Weltrekorde gebrochen. Nach dem Protest durfte er nie wieder bei einem Wettkampf antreten. Er erhielt Morddrohungen und lange keine Arbeit mehr.

2018 jährt sich die Protestaktion zum 50. Mal. Vom Ausgeschlossenen wurde Tommie Smith zum Helden und zur Legende. Er ist heute ein Vorbild für viele Sportler die ebenfalls gegen Rassismus kämpfen.
"Ich bereue nichts", sagt Tommie Smith heute. Nichts zu tun, sei auch damals keine Option für ihn gewesen. Egal, wie viel ihn sein Handeln kosten würde.

Die Veranstaltung wurde musikalisch begleitet und umrahmte verschiedene Vorträge zur Situation von Rassismus in der Welt. Für mich war es ein inspirierendes und imposantes Erlebnis. Es war toll zu sehen, wie viele Menschen sich gegen Rassismus und Diskriminierung wenden. Ein Mann der seinen Willen für Menschenrechte und Freiheit über seine Karriere stellt.

Alma Pörschke, Lernstufe III

 

 

Zirkusspektakel: Ferienprojekt macht Turnhalle zur Manege

Ein Spaß der besonderen Art hat die Ferienkinder des Laborschulenhorts und Besucherinnen und Besucher des KinderTreffs Puzzle zusammengebracht. In der zweiten Woche der Herbstferien haben insgesamt etwa 20 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren die Turnhalle in der Espenstraße zu ihrer Bühne - oder besser - zu ihrer Manege gemacht.

Mit Hilfe des Cirkus Bombastico, seinem Direktor Frederico Bombastico (Bombi) und der Musikaline Barbsine wurde ein grandioses Programm voll waghalsiger Akrobatik, großartiger Kunststückchen und menschlicher Pyramiden eingeprobt. Und zwar in einem dafür eigens aufbauten Zirkuszelt. Am vergangenen Freitagnachmittag gipfelte die Zirkuswoche in einer zauberhaften Show vor Publikum. Auch Jörg Schwar (Laborschule) und Katharina Melzer (KinderTreff Puzzle), die das Projekt als Pädadog*innen begleiteten, probten fleißig mit und standen letztendlich beim Programm auf der Bühne. 

Es war die Idee von Schulsozialarbeiter André Förster, ein gemeinsames Ferienangebot für Laborschulkinder und die jungen Besucherinnen und Besucher des KinderTreffs durchzuführen. Die Erstellung eines Programms unter der Leitung der Zirkuspädagog*innen des Circus Bombastico bot dafür eine tolle Gelegenheit. Der Förderverein unterstützte die Umsetzung finanziell und so konnten nicht nur das pädagogische Angebot, sondern auch passende Requisiten und Zirkusequipment finanziert werden. Die Jonglage-Tücher, bunten Reifen, Halbkugel-Diabolos und vieles mehr können in der Schulturnhalle auch weiterhin genutzt werden. 

Dass das Projekt allen Beteiligten einen Riesenspaß bereitet hat, konnte man am Freitag sehen. Aber das Wichtigste ist: Die jungen Teilnehmenden sind nun um neue Freundschaften und ein spannendes Ferienerlebnis reicher.

Große Feierstunde der gesamten Schule vor den Ferien

Am letzten Freitag vor den Ferien haben sich wie immer wieder alle Schüler*innen und Pädagog*innen zur großen Feierstunde zusammengefunden. 

Zum Ausklang des Schulhalbjahres und vor der Pensenbuchausgabe gab es wieder ein großes Zusammenkommen in der Aula - und das mit vollem Programm. Wir hörten dem Chor der Stufe I zu und dürften anhand von Fotos und Videos Einblicke in die Projektreise nach Marokko gewinnen. Außerdem verblüfften uns die Zauberdarbietungen der Stufe II. Für den grandiosen Abschluss sorgte wieder die Schulband, die ein paar ihrer Lieder zum Besten gab. 

Vernetzter Unterricht Stufe II: Das Leben der Alten Ägypter

Am Donnerstag haben wir den Vernetzten Unterricht zum Thema Ägypten in Stufe II beendet, in dessen Rahmen sich die Schüler*innen dem Leben und Wirken der Alten Ägypter widmen konnten. Dabei waren verschiedene Aufgaben aus den Fächern Geografie, Geschichte, Ethik, Deutsch und Mathematik zu lösen. 

Wir haben mit Geschichtskarten, dem Atlas und Diagrammen gearbeitet, um die Besonderheiten des Landes am Nil zu erkunden. Die Arbeit mit Bildquellen und Textquellen half uns, Informationen über das Leben und Arbeiten der Menschen und ihren Glauben zu gewinnen. Mit Hilfe von Darstellungstexten haben wir Rollenspiele zur Begegnung verschiedener Ägypter entwickelt. Als praktische Arbeiten haben wir ein geometrisches Verfahren der Ägypter zur Landvermessung ausprobiert und Hieroglyphen auf echtes Papyrus gezeichnet. Zuletzt haben wir Modelle aus Salzteig, Sand, Ton und anderen Materialien angefertigt.

Jetzt kann man im Freien Lernbereich der Stufe II tolle Ausstellungsobjekte der Schüler*innen ansehen.

Der Wichteltag in Stufe III

Am 12.12.17 hatte die Stufe III Wichteltag. Zur Einleitung sang uns der Chor etwas vor. Einige Eltern hatten Bastelstände angeboten, z.B. konnte man Christbaumkugeln, Weihnachtskarten, Engelfiguren, Pinnwände, Holzkerzen, Geschenkschachteln, Stoffbeutel und Windlichter herstellen. Jeder konnte etwas basteln. Viele nutzten das Angebot. Jedoch gab es auch für Schüler, die nicht basteln mochten, die Möglichkeit in der Turnhalle Fußball zu spielen. Außerdem gab es auch ein weihnachtliches Theaterstück, welches der Theaterkurs vorbereitet hatte.
Die meisten Jugendlichen erkannten im Basteln ihre Chance auf weihnachtliche Freude für Familie und Freunde und legten richtig los. Ich empfand den Wichteltag als gelungen.
Ich fand es sehr gut, dass es in der Turnhalle eine Ausweichmöglichkeit gab, weil ich lieber etwas spiele als etwas zu basteln.
Vielen Dank an alle fleißigen Wichtelhelfer.

Luca, Verano Klasse 8

Laborschul-Chor im Kulturpalast

Am Samstag, den 16.12.2017, sangen unsere Kinder und Jugendlichen, die auch in Korea schon in großen Konzerthäusern auftraten, im Rahmen des 1. Dresdner Chortages erstmals im Dresdner Kulturpalast. Als Preisträger auf dieser wunderbaren Bühne zu stehen, war der Abschluss eines besonderen Chorjahres. Insgesamt 18 Chöre sangen miteinander, der Korea-Chor präsentierte "Stand together". Nun freuen sich unsere Sänger*innen über 500 Euro, die für die Stimmbildung der Kinder und Jugendlichen verwendet werden. Vielen Dank an Hans Hoch für sein Engagement und an die Sänger*innen für ihren intensiven Gesang!

Adventskonzert 2017

Am vergangenen Samstag, dem 2.12.17 durfte ich gemeinsam mit euch und euren Chören miteinander musizieren und ein sehr  zauberhaftes Adventskonzert erleben. Jedes Mal bin Ich sehr gerührt, wenn die Kinder der ersten Chorstufe mit ihren "Engelstimmen"
Kanons uns Lieder singen. Beispielsweise vom kleinen Stern, Traumfängern,  von Freunden und der ersten Ahnung vom kommendem  Weihnachtsfest. Auch die anderen Chöre der Stufe zwei und drei und der Erwachsenen Chor haben mich mit ihrem Gesang  und einem bunten, internationalen Repertoire wunderbar in die Advents-und Weihnachtszeit eingestimmt.
Ich staune immer wieder, wie gut und abwechslungsreich euer Programm ausgewählt ist, es sind moderne aber auch traditionelle Lieder, wobei die traditionellen in einer anderen Form, Harmonie, Stimmung, und Farbe präsentiert werden und somit wie einen anderen Charakter bekommen.
Für den Auftritt mit dem "Projektchor Korea" im Kulturpalast am 16. Dezember, wünsche ich euch viel Freude und Erfolg. Schon beim Adventskonzert klang "Stand together" bezaubernd. Euer Umgang mit Menschen, deren Stimmen und allgemein mit Musik ist Friedensarbeit. "There is peace" sang einer der Chöre in einem Lied. Macht bitte weiter so! Frieden sei mit Euch und euren Chören!
Ania Zeimetz

Probenlager Chor Stufe III

Vom 22. 11.17 bis zum 25. 11.17 fuhren die Schüler*innen der Stufen III und IV ins jährliche Chorlager nach Naundorf. Mit Blick auf die Elbe und in die Sächsische Schweiz probten die Schüler*innen fleißig und mit viel Herzblut neues und bekanntes Repertoire. Das tägliche Proben und kleine Wanderausflüge zum Bärenstein und nach Wehlen ließ die Jugendlichen zu einer Chorgemeinschaft zusammenwachsen, denn im Chor muss sich jeder auf den Anderen verlassen können, auf ihn eingehen und unterstützen. Dass das manchmal gar nicht so einfach ist, haben die Schüler*innen in so manch einer Probe erfahren.
In einem Abschlusskonzert am 25.11.17 in der Kapelle der Familienferienstätte „St. Ursula“ sangen die Schüler*innen voller Leidenschaft das einstudierte Repertoire. Der Lohn für die harte Arbeit im Chorlager war ein begeistert applaudierendes Publikum und strahlende Schüler*innen.
Charlotte Fuchs (Praktikantin)

Rückblick auf die Korea-Reise

12 Tage lang waren 38 Kinder und Jugendliche der Laborschule zusammen mit 6 Betreuer*innen in Südkorea unterwegs. Sie besuchten 3 Orte (Daejeon, Geoje, Busan) und trafen sich mit Chören und Orchestern, um gemeinsam zu musizieren. Sie erkundeten das Land, lernten viele Leute kennen, lebten in Gastfamilien und bekamen so einen intensiven Eindruck von diesem fernen Land.
Was sie alles erlebt haben, hat Clemens Kahrs, der die Reise zusammen mit anderen Eltern und Mitarbeiter*innen der Laborschule vorbereitet hatte, aufgeschrieben und bebildert. Auf dieser Seite kann man einen Eindruck von der Reise gewinnen.

Chorvorstände aus Sachsen in der Laborschule

Am Samstag, den 28.10., fand vormittags der jährliche Infotag für die sächsischen Chorvorstände in unserer Schule statt. Der Geschäftsführer des sächsischen Chorverbandes, Thomas Lohse, begrüßte die zahlreichen Chorvorstände aus ganz Sachsen. Vier Arbeitsgruppen tagten zu unterschiedlichen Themen, die Pausenversorgung hatten die Zehner übernommen.  Interessiert hörten sich die Teilnehmenden einen kurzen Stimmungsbericht von der gerade beendeten Chorreise unserers Projektchores nach Südkorea an.
Hans Hoch

KNUFFige Bibliothek

Nachdem im letzten die Eltern eines Laborschülers unserer Schulbibliothek KNUFFs, also hölzerne Stehordner für Zeitschriften, gespendet haben, wurden diese nun endlich von Schüler*innen im Rahmen ihres Kunstkurses bei Frau Jurk gestaltet. Vielen lieben Dank allen Beteiligten! Hinter den bunten Fronten verstecken sich eine ganze Menge Informationen in Form von GEO-Zeitschriften. Nun suchen wir jemanden, der die Hauptartikel der GEOs katalogisiert, damit sie von den Schüler*innen, die Forscherthemen bearbeiten möchten auch gefunden werden. Bitte melde dich / melden Sie sich beim AK Bibliothek oder bei Daniela Hennig!

Vernetzter Stufe III Unterricht Hinduismus / Buddhismus

Jedes Jahr dürfen die Schüler*innen der Stufe III in eine andere Weltreligion hineinschnuppern und hinterfragen, welchen Glauben und welche Traditionen Menschen hier und anderswo auf der Welt haben. In diesem Schuljahr schauen wir uns – passend zum Geografie-Thema der 7er/8er in Wissen: Asien und dem Ausflug des Schulchores nach Korea -  vertiefend Hinduismus und Buddhismus an. Nach einem allgemeinen Einstieg arbeiten die Schüler*innen nun zu kritischen Fragestellungen und gestalten ein künstlerisch-handwerkliches Werk, z.B. zum Thema „heilige Kühe in Indien“ oder „Kastenwesen“. Um sie bei so viel geistigem Tun zwischendurch auch mal wieder „in Schwung“ zu bringen konnten die Jugendlichen an einem Yoga-Kurs teilnehmen oder in der Turnhalle TaeKwonDo ausprobieren. Wir danken ganz herzlich Katja, Anke und Frank, die die Workshops angeboten haben!
Daniela Hennig

Horterlebnisse in den Herbstferien

Mit viel Freude, Kreativität und Ausdauer haben unsere Schüler und Schülerinnen der Stufe I und II in den vergangenen Herbstferien „Kerzen gegossen“. Sie waren sehr aufgeregt und voller Tatendrang. Drei Tage lang konnten sie mit etwas Unterstützung  Kerzen gießen und später verzieren. Dabei sind schöne und interessante Werke entstanden.
Janet Hecht

Am 11.10. hieß das Angebot "Rund um das Herbstblatt". Die meiste Zeit nahm das Filzen von Herbstblättern ein. Mit Hilfe von kleinen Keksformen nadelten die Kinder bunte Herbstblätter. Nebenbei entstanden auch noch weitere Filzstücke mit der Methode des Trochenfilzens, z. B. der bunte Smiley, Herzen und Monde.
Außerdem gestalteten die Kinder Bilder und Grußkarten mit Blättern durch das Spritzen mit Zahnbürsten und durch das Schraffieren mit Wachmalsstiften.
Die Laubschlacht draußen auf dem Hof war erst am nächsten Tag möglich, als die Herbstsonne alles abgetrocknet hatte.
Anne Stephani

 

 

Marokko 2017

Vom 25.09. bis 10.10. sind Laborschüler*innen nun schon zum dritten Mal in Marokko. Zusammen mit lettischen und marokkanischen Jugendlichen arbeiten sie in Gärten, Töpfereien und lernen Land und Leute kennen. Ihr Tagebuch und einige Fotos haben sie öffentlich gemacht - dieses kann man sich hier ansehen.

Die Chorkleidung ist fertig

Für die Reise nach Korea hat der Projektchor nun eine richtige Chorkleidung.
In einem Workshop im Chorlager im Sommer haben die Kinder und Jugendlichen sich für die Farbtöne blau in allen Schattierungen entschieden. Danach haben fleißige Eltern die Oberteile der Mädchen genäht, die Hemden und Hosen der Jungen und die Schuhe gekauft. Bei einer Anprobe konnte jede*r Sänger*in nun ausgestattet werden. Die Geduld der Schneiderinnen und Organisatorinnen sowie die Geduld der Chormitglieder bei der Anprobe und dem anschließenden Shooting durch Jan Eulenberger haben sich ausgezahlt. Wir haben ein tolles Outfit, mit dem wir uns fröhlich durch Korea bewegen können!

Das Marokko-Projekt startet wieder!

Nach einer zweijährigen Pause werden vom 25. September bis zum 10.Oktober wieder 7 Schüler*innen der Klassen 10 und 11 sowie zwei ehemalige Schüler unserer Schule  für zwei Wochen nach Marokko reisen. Nun bereits zum dritten Mal werden sie dort mit marokkanischen Jugendlichen im Rahmen des europäischen Austauschprogramms Erasmus+ zum Thema „Cultivating Community – in Gemeinschaft wachsen“ verschiedene Projekte durchführen.
In diesem Jahr sind erstmals auch Schülerinnen von drei weiteren Dresdner Schulen dabei sowie 14 lettische Jugendliche, die eine Kunstschule in Cesis besuchen.
Organisiert und geleitet wird das Projekt wieder von Iris Florstedt, 6 weitere deutsche und lettische Begleiter*innen unterstützen die Jugendlichen.
Wir fliegen nach Marrakesch und reisen von dort aus per Bus nach Agdz und Timidarte, im Süden von Marokko, unser Gastgeber ist wieder der marokkanische Partnerverein Taskala.  
Geplante Projekte sind unter anderem das Anlegen eines Pausengartens für eine Schule, dazu beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Idee des Urban Gardenings, sowie das Gestalten von keramischen Beschriftungsschildern für ein Museum in Timidarte. Weiterhin finden ein Tanz- und ein Videoprojekt statt. Deren Ergebnisse werden später zur Abschlusspräsentation in Timidarte und auf YouTube zu sehen sein. Auch das gemeinsame Kochen von Gerichten aus allen drei Ländern ist Teil des Alltags und dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Wohnen werden wir in einer Kasbah des Ortes oder bei Gastfamilien.
Wir werden regelmäßig Dokumentationen über das Projekt anfertigen. Unsere Tagesberichte können gern auf www.youthreporter.de gelesen werden.
Wir freuen uns sehr auf diese spannende Reise, das Kennenlernen der marokkanischen  und lettischen Partner*innen und hoffen, damit etwas Nachhaltiges zur Verständigung unserer Kulturen beizutragen.
Iris Florstedt und Maria Klinner

Wer sich für das Marokko-Projekt von 2015 interessiert, kann darüber hier nachlesen.

Konzert beim Palaissommer

Am 22.08.2017 war der Korea-Projektchor der Laborschule zur Chornacht eingeladen, die seit Jahren vom Jazzchor Dresden organisiert wird.
Nach einem vollen Schultag fuhren die Kinder und Jugendlichen mit Hans Hoch und Jörg Kandl zum Japanischen Paiais direkt zum ungewohnten Soundcheck. Viele Mikrofone verunsicherten anfangs sehr, auch ist das Singen im Freien völlig anders, das gegenseitige Hören extrem erschwert. Nur durch die Monitore gelang es dann, die Intonation zu stabilisieren. Zum Glück gab es einen sehr schönen Probenraum im Hotel "Bellevue", den wir dann noch für eine gute Probe nutzen konnten. Da klang es dann wieder gewohnter. Mit diesem Gefühl und der nötigen Anspannung gelang dann der Auftritt viel besser, als vorher gedacht. Dieser Auftritt und die gemachten Erfahrungen sind extrem wichtig für unsere Reise. Gerade in Korea wird es Situationen geben, die unvorhersehbar sind, wo man schnell reagieren muss. Dies war ein perfektes Übungsfeld - und ist am Ende sehr gut gelungen :-) Für alle war dieser Auftritt sehr wertvoll.
Hans Hoch

Auf ins Landheim

Da ziehen sie hin - die Kinder aus der Stufe II. Kaum hat die Schule begonnen, reisen sie wieder davon. Wie in jedem Jahr starten die Schüler*innen der Stufe II in der 2. Schulwoche ins Landheim in die ERNA (www.oberelbe.de/erna). Sie haben Zeit, sich untereinander besser kennen zu lernen, sind viel in der Natur unterwegs und starten in den VU (Vernetzter Unterricht) zum Thema "Zeit".
Auch die Großen aus Stufe III sind unterwegs - allerdings fährt hier jede Lerngruppe in einen anderen Ort, wo sie sich auch selbst versorgen müssen. Schule kann auch ganz lebenspraktisch sein.
Wir wünschen Euch schöne Erlebnisse und freuen uns auf Eure Rückkehr am Freitag.
Anja Schenkel

Schulanfang

Seid willkommen, herzlich willkommen - alles ist für den Anfang bereit!
Zum Schulanfang am 05.08.2017 begrüßten wir die neuen Erstklässler und ihre Familien herzlich in der Laborschule. Nach dem Programm, das von der Stufe I gestaltet wurde, kam jedes Schulanfänger-Kind auf die Bühne und bekam von den 12.-Klässlern die Zuckertüte samt einer Sonnenblume überreicht. Nach dem obligatorischen Foto vor der Schule saßen dann alle in geschmückten Zelten beieinander und aßen vom Buffet, das die Eltern der Laborschule vorbereitet hatten. Immer wieder schön, was man gemeinsam so erreichen und erleben kann...
Am Montag, den 07.08. kamen dann die anderen Laborschüler*innen (zurück). Alle gemeinsam trafen sich am Vormittag in der Aula und starteten so ins neue Schuljahr. Einige Quereinsteiger konnten wir begrüßen und auch die (neuen) Pädagog*innen. Nachdem die Kleinen aus Stufe I wieder ins Schulhaus zurück gingen, wurden die Stufenwechsler begrüßt und dann ging es hoch her, als alle LSDSL spielten - Laborschule sucht die Super-Lerngruppe. Dabei mussten 2er-Teams aus jeder Lerngruppe bei einem Quiz die richtige Antwort geben und hatten dafür 30 sec Zeit. Gewonnen hat am Ende die 11/12 - es scheint sich also zu lohnen, bis zum Abitur die Laborschule zu besuchen. ;-)
Anja Schenkel