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ermutigen
entfalten
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Unsere Konzeption zum Download

Unsere pädagogischen Grundpositionen

Die Basis unserer Arbeit bilden die pädagogischen Grundpositionen des Omse e.V. - diese finden Sie hier.

Menschenbild 

Menschen werden als Entdecker geboren. Getragen von ihrer Neugier und Eigenaktivität schaffen sie sich durch Erfahrungen ihr Bild von der Welt und damit sich selbst. Menschen lernen selbstbestimmt und vor dem Hintergrund eigener Sinnhaftigkeit und Motivation. Um ihre Potentiale entfalten zu können, brauchen sie gleichermaßen Zuwendung, Zugehörigkeit und emotionale Sicherheit, wie auch die Möglichkeit der Autonomie. 
Inhalte und Prozesse in unserer Einrichtung sind wesentlich durch die humane Lebendigkeit der beteiligten Menschen und den Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen bestimmt. Der Herausforderung, diesen Grundsatz zu leben und die Rahmenbedingungen dafür mit zu gestalten, wollen wir uns stellen! Unsere Einrichtung versteht sich somit als lernende und sich entwickelnde Institution.

Wir möchten unsere Kita zu einem Ort entwickeln, an dem Kinder
• die Erfahrung machen, willkommen und respektiert zu sein,
• Personen finden, zu denen sie tragfähige Beziehungen eingehen und miteinander gestalten können,
• die Erfahrungen machen, dass eigenes Denken und Handeln Wirksamkeit und Bedeutung für die Umwelt, 
für das eigene Leben und das der anderen besitzt,
• eingeladen und angeregt werden, ihre Potentiale zu entfalten, inspirierende Impulse zu erhalten und eine 
Atmosphäre der Entdecker- und Gestaltungsfreude vorzufinden,
• selbstbestimmt lernen können und dabei begleitet und unterstützt werden,
• wohlwollende Resonanz erhalten, Vertrauen in ihre Leistungsbereitschaft spüren und dazu ermutigt werden, sich Herausforderungen zu stellen,
• im Tätigsein, im Erkunden und Ausprobieren lernen können und vielfältige Möglichkeiten zur Anwendung des Gelernten in anderen Zusammenhängen erhalten,
• eine Kultur des Dialogs erleben, zur Reflexion angeregt und zu kritischem Denken herausgefordert werden,
• eingeladen und aufgefordert sind, mitzuentscheiden und Verantwortung zu übernehmen,
• Vielfalt und Unterschiedlichkeit als bereichernd und inspirierend erleben.


Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit mit eigenem Willen, eigenen Neigungen und eigenen Bedürfnissen. Das bedeutet auch, dass das Kind besondere Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen besitzt. Wir unterstützen, begleiten und fördern den Entwicklungsprozess des Kindes. Zugleich entsprechen wir seinem Grundbedürfnis nach Geborgenheit, Aufmerksamkeit, Respekt und ernsthaftem Interesse.

Rolle der Pädagog*innen
Pädagog*innen stehen gegenwärtig vor der besonderen Herausforderung, vor dem Hintergrund eines neuen Menschenbildes, eines veränderten Verständnisses von Lernen und Lehren und damit eines zukunftsorientierten Berufsrollenbildes zu agieren. Kern der Gestaltung aller Prozesse in pädagogischen Einrichtungen ist die Qualität der Beziehungen, die die Beteiligten zueinander aufbauen. Gute Bedingungen für gelingendes Lernen von Kindern zu gestalten heißt in hohem Maße, Beziehungen zu sich selbst und zu anderen Menschen verstehen und gestalten zu können.

Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müssen Pädagogen
• ihr eigenes Geworden-Sein, ihre Selbstkonzepte und Denkgewohnheiten reflektieren und kennen lernen,
• sich selbst in der Rolle als Suchenden und Lernenden akzeptieren,
• Modell für Lernende und sich dieser Rolle bewusst sein,
• Freude an gemeinschaftlichem Leben haben, dieses bewusst gestalten und gemeinsam weiterentwickeln,
• Perspektiven zu wechseln und einen tatsächlich gleichwürdigen Dialog eingehen,
• fähig und bereit sein, ihr Handeln zu koordinieren und zu kooperieren,
• konfliktbereit und –fähig sein,
• Prozessoffenheit als Herausforderung und Chance begreifen und ggf. aushalten

Grundsätze unserer Pädagogischen Arbeit
• Gleichwürdigkeit
• Altersmischung
• Prozessorientierung
• Rituale
• möglichst individuelle Lernzielerarbeitung und differenzierte Hilfe und Unterstützung (Kompetente Begleitung, Beratung und Förderung)
• Beteiligung und Partizipation

• Beobachtung und fachlicher Austausch

• Dialog, Reflexion, soziale Rückmeldung
• Gestaltung einer anregenden Lernumwelt

Der Sächsische Bildungsplan bildet die Grundlage für unsere pädagogische Arbeit.


Raumaufteilung, Raumgestaltung und Raumnutzung
Im Haus gibt es vier große und helle Gruppenräume als Lebens- und Erfahrungsraum für die Kinder und ErzieherInnen. Diese Bereiche sind das Domizil für die drei Stammgruppen und stellen gleichzeitig unterschiedliche Funktionsbereiche dar, die nach den Bedürfnissen der darin lebenden Menschen ausgestattet werden. Bereiche für Rollenspiel, Konstruktion, Bewegung und kreativ – künstlerischer Gestaltung bzw. handwerkliches Arbeiten, für Experimente und Themenwerkstätten werden in diesen Räumen zu finden sein. Die große und helle Cafeteria dient Kindern und Erwachsenen zum Speisen, aber außerhalb der Essenszeiten auch zum Sich – Treffen und Verweilen, zum Zubereiten von Speisen, zum Spielen von Tisch- und Brettspielen und vielem mehr.
Die Raumgestaltung richtet sich nach der Entwicklung der Kinder und ihren Bedürfnissen und Interessen. Es regt Kinder dazu an, ihr Umfeld selbst zu gestalten und immer wieder umzugestalten, Material und Ausstattung fordern zu flexibler Nutzung und Umdeutung heraus und sind den Kindern in der Regel jeder Zeit zugänglich. Regeln zur Raum- und Materialnutzung werden gemeinsam mit den Kindern erarbeitet.
Auf der Grundlage gezielter Beobachtung (Bildungs- und Lerngeschichten, Schemata – Methode zur Beobachtung kindlicher Verhaltensmuster) und fachlichem Austausch untereinander entwickeln die PädagogInnen Raumgestaltungs- und Materialangebote, die die Kinder in ihrer aktuellen Auseinandersetzung mit der Welt herausfordern und unterstützen. Auch pädagogische Impulse, Aktivitäten und Projekte werden so angebahnt.
In der Zukunft wird ein großes naturnahes Freigelände mit Klettermöglichkeiten, Schaukeln, Sandkasten und Wasserspielplatz vielfältige und allseitige Erfahrungen im Spiel der Kinder herausfordern und zulassen. Das Freigelände wird den Kindern über eine weite Zeit des Tages, parallel zu den Bereichen im Haus und unter Begleitung eines Erwachsenen, zur Nutzung zur Verfügung stehen. Wir sehen das Freigelände als wesentlichen Lern- und Erfahrungsraum für die Kinder über das ganze Jahr hinweg.

Tagesgestaltung
Im alltäglichen Miteinander erleben die Kinder immer wiederkehrende Rituale und Strukturen, die ihnen Halt und Sicherheit bieten. Die Bezugsgruppen treffen sich einmal am Tag mit den entsprechenden BezugspädagogInnen, weitere Gruppen bilden sich thematisch, nach Interesse der Kinder und den Angeboten und Aktivitäten, die die PädagogInnen mit den Kindern daraus entwickeln. Die pädagogische Arbeit verläuft grundsätzlich prozessorientiert.
Die Kinder wählen Spielpartner, Spielorte und Spielmaterial unter Beachtung der in der Kita aktuell geltenden Regeln (Absprachen, Nutzung eines An- und Abmeldesystemsetc.) selbst, es gibt jedoch punktuell auch Aktivitäten, deren Teilnahme verbindlich ist (z.B. Ausflüge) Welche Angebote, Projekte oder Treffen in der Kita an diesem Tag stattfinden, erkennen die Kinder an entsprechenden Visualisierungen.
Die Kinder und PädagogInnen planen Aktivitäten gemeinsam und nutzen dazu Verfahren der Visualisierung (Mind Map Methode, Fotos), Aktivitäten werden gemeinsam (PädagogInnen und Kinder) dokumentiert und den Eltern zugänglich gemacht. Materialangebote und pädagogische Impulse und Angebote sind getragen durch Beobachtungs- und Reflexionsergebnisse der PädagogInnen und den Dialog mit den Kindern.

Tagesstruktur:

ab 7:00 Uhr
  Eintreffen der Kinder
7:30 bis 8:00 Uhr Frühstück
8:00 bis 11:00 Uhr Spiel, Lernen im sozialen Miteinander, Stammgruppenkreise, Planungskreise, pädagogische Angebote, Arbeit an selbstgewählten Themen, Projekte, Ausflüge etc.
zwischen
11:00 und 12.30 Uhr Mittagessen (je nach dem Alter der Kinder unterschiedlich beginnend)
zwischen
12:00 und 14:00 Uhr Mittagszeit Schlaf- oder Ausruhzeit, Zeit für ruhige Tätigkeit (abhängig von den Bedürfnissen der Kinder und den Vereinbarungen zwischen Kind, PädagogInnen und Eltern)
Zwischen
14.00 und 17.00 Uhr Vesper, Spiel, freie und geplante Aktivitäten

Die Essensversorgung in der Kita wird von einem externen Cateringbetrieb übernommen. Wir bieten Frühstück, Getränke, Mittagessen und Vesper an.
Tageslauf und Raumnutzung unter den besonderen Bedingungen der ersten Wochen.

In den ersten Wochen wird sich der Kindergartenalltag, geprägt durch die Eingewöhnung der Kinder, zunächst auf zwei gegenüberliegende Räume konzentrieren, die durch einen Spielflur verbunden und von den übrigen Räumen durch eine Feuerschutztür getrennt sind. Kinder und Pädagoginnen werden sich in diesem zunächst überschaubareren Bereich eingewöhnen, Beziehungen zueinander aufbauen und miteinander Strukturen des Zusammenlebens und des Tagesablaufes erleben. Die Kinder können in Ruhe das zunächst sparsam angebotene und nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder erweiterte Material und Spielzeug entdecken und erobern.
Zunehmend wird sich, unter Begleitung der PädagogInnen und abhängig von den Fähigkeiten des einzelnen Kindes, Selbständigkeit und Bewegungsradius der Kinder erweitern. Ziel ist die freie Nutzung der Räume der Kita durch die Kinder unter Begleitung der Erwachsenen und unter Beachtung der gemeinsam geschaffenen Strukturen und Regeln.
Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei das Außengelände ein, dass den Kindern als Lern- und Erfahrungsraum über eine möglichst lange Zeit des Tages in Begleitung eines Erwachsenen zur Verfügung stehen soll. Bis zur baulichen Fertigstellung des Außengeländes nutzen Kinder und Erwachsene einen abgeteilten Bereich hinter dem Gebäude als Freigelände.

Anmeldung und Eingewöhnung
Die Anmeldung der Kinder erfolgt durch die Eltern bei der Leitung der KiTa. Die zukünftige BezugspädagogIn führt mit den Eltern kurz vor Beginn der Eingewöhnung das Aufnahmegespräch, dem ein Fragebogen als Grundlage dient. In diesem Gespräch werden Fragen und Anliegen der Eltern besprochen, die Besonderheiten, Erfahrungen und Gewohnheiten des Kindes thematisiert und Ablauf und grundlegende fachliche Hintergründe für die Eingewöhnung besprochen. Die Eltern erhalten zudem eine Mappe, in der wichtige pädagogische Aspekte und organisatorische Hinweise zusammengefasst sind.
Mit unserem Eingewöhnungskonzept, das sich am Münchner Modell orientiert, wollen wir jedem Kind die von ihm benötigte Zeit geben, in Begleitung seiner Bezugsperson eine sichere Beziehung zu seiner BezugspädagogIn aufzubauen. Von dieser Basis aus kann es sich der neuen Umgebung offen zuwenden, die angebotenen Lernchancen nutzen und Beziehungen zu Groß und Klein in der Kindertageseinrichtung aufbauen. Auch die Eltern haben durch die behutsame Eingewöhnung die Möglichkeit, langsam in die neue Lebenssituation hinein zu wachsen. Für alle Kinder, die wir aufnehmen, planen wir eine 4-wöchige Eingewöhnungsphase ein, wobei sich die Zeit verkürzen oder verlängern kann. Der konkrete Ablauf richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes.
Grundlage für Bildung ist Beziehung Der Dialog zwischen Kind, Eltern und PädagogInnen bildet ein wesentliches Element der Beziehungsgestaltung in der Kita, in besonderem Maße jedoch im Prozess der Eingewöhnung.

Die folgenden Elemente unserer Eingewöhnung in unserer Kita tragen dazu bei:
• Der Elternfragebogen mit den „Fragen des Anfangs“
• Das ausführliche Aufnahmegespräch
• Die Möglichkeit, an vereinbarten Nachmittagen an einer Spielgruppe teilzunehmen
• Der Elternnotizblock (die Eltern können darauf während der Begleitung Ihres Kindes in der Kita Fragen 
notieren, die sie z.B. in eine ruhige Gesprächssituation mit der BezugspädagogIn mitnehmen wollen)
• Das persönliche Fotoheft des Kindes mit Fotos von wichtigen Personen, Dingen oder Orten
• Der enge Austausch von Eltern und PädagogIn während der Eingewöhnung
• Das Thematisieren von Gefühlen, Wünschen und Befürchtungen der Eltern, das die PädagogInnen bewusst 
und achtsam anregen
• Das Abschlussgespräch


In der ersten Woche nehmen die Kinder, gemeinsam mit ihrer Bezugsperson, stundenweise am Leben in der Kita teil. Die Zeit der Anwesenheit erhöht sich in Absprache mit der PädagogIn und in Abhängigkeit davon, wie wohl sich das Kind bereits in der Kita fühlt, welche Beziehung es zu seiner BezugspädagogIn aufgebaut hat und wie selbstsicher es sich in seiner neuen Welt bewegt. 
Zu Beginn der Eingewöhnung kümmert sich die Bezugsperson um die persönlichen Bedürfnisse des Kindes und begleitet es. In der ersten und am Beginn der zweiten Woche werden keine Trennungsversuche unternommen. Danach wird die Bezugsperson in Absprache mit der PädagogIn immer passiver, die PädagogIn wird in der Kita zunehmend AnsprechpartnerIn des Kindes. Erste Trennungsversuche finden ab der zweiten Woche statt und werden zunehmend ausgeweitet. Das geschieht nicht heimlich, die Bezugsperson verabschiedet sich und bleibt in unmittelbarer Nähe des Raumes. Sie wird gerufen, wenn das Kind signalisiert, dass es ihre Anwesenheit braucht. Nach dem Wochenende, nach Unterbrechung der Eingewöhnung durch Krankheit des Kindes o.ä. werden keine neuen Schritte (Teilnahme an einer Mahlzeit, an der Mittagsgestaltung etc.) unternommen, es wird an bereits bekannte Situationen angeknüpft. 
Die Eingewöhnung wird mit einem abschließenden Gespräch zwischen Eltern und BezugspädagogIn beendet. 


Beteiligung und Partizipation

Es ist ein wesentlicher Aspekt unserer pädagogischen Überzeugung, Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend an Entscheidungen , die sie und ihr Umfeld betreffen, zu beteiligen.
Das heißt für uns
• an erster Stelle, ihnen achtsam und respektvoll zu begegnen, ihnen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, um sie immer besser kennenzulernen und ihre Signale angemessen zu interpretieren;
• ihre Bedürfnisse zu erkennen und uns an ihren Stärken zu orientieren;
• uns an den Bedürfnissen der Kinder zu orientieren und die Struktur des Tagesablaufes, die Schlafenszeiten, 
die Mahlzeiten und die Hygienehandlungen individuell anzupassen;
• Innen- und Außenräume der Kindertageseinrichtung gemeinsam mit den Kindern zu gestalten;
• eine gleichberechtigte Kommunikation mit allen Kindern zu entwickeln;
• Konflikte als Chance für soziales Lernen wahrzunehmen;
• Kinder zu ermutigen, sich an Entscheidungsprozessen und an der Aushandlung von Regeln zu beteiligen;
• ihre Meinungen ernst zu nehmen;
• Entscheidungsverfahren für Kinder (z. B. Symbolkarten, Punktanfrage, ...) in unserem Alltag zu 
integrieren. 
Die konkreten Entscheidungsrechte der Kinder in unserer Kita werden im Team erarbeitet, mit Eltern und Kindern kommuniziert und festgeschrieben (als künftige Anlage zur Konzeption). 


Übergang zu Schule und Hort
Mit den 5-6jährigen Kindern bereiten die PädagogInnen den Übergang in die Grundschule vor. Die Vorbereitung auf den Übergang in die Grundschule gestalten wir in Kooperation mit der Laborschule Dresden, in deren unmittelbarer Nachbarschaft sich unsere Einrichtung befindet.
Die Kinder sind zu vereinbarten Terminen in der Schule und gestalten dort, zeitweise direkt eingebunden in die Lerngruppen, zeitweise parallel zum Alltag der Schüler, ihren „Vorschultag“. Sie lernen damit die Schule, die wichtigen Abläufe im Schulalltag und das Verhalten auf dem Schulweg kennen . Die Vorschularbeit soll den Kindern helfen, den Übergang in die Schule zu meistern. Die Freude der Kinder auf die Schule wird durch die intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema unterstützt.
Zu den Basiskompetenzen, die den Kindern die Übergangssituation und die Teilnahme am schulischen Lernen erleichtern, gehören u.a.: differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit, psychomotorische Kompetenz, Neugierverhalten, Lernbereitschaft, Aufgabenverständnis, Orientierung an Regeln, Fähigkeit zur differenzierten Kommunikation und zu angemessenem Umgang mit Konflikten. Diese Basiskompetenzen erwirbt das Kind während seiner gesamten Kindheit, in der Kita unterstützen und fördern wir diese Entwicklung vom ersten Betreuungstag an.


Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Kita
Der guten Zusammenarbeit mit den Eltern wird in unserem Konzept eine große Rolle beigemessen. Wir streben eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern an.
Dies bedeutet für die Praxis:
• Den Eltern grundsätzlich mit einer Haltung des Respekts und der Gleichwürdigkeit zu begegnen
• Die Einbeziehung der Eltern als wichtigste Bezugspersonen in Planung, Durchführung und Reflexion des 
Kindergartenalltages sowie von Projekten
• Enge Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Kita
• Transparenz des pädagogischen Alltags durch Dokumentationen
• regelmäßige Elternabende
• mindestens jährlich stattfindende Entwicklungsgespräche
• individuelle Elterngespräche zu aktuellen Themen und Anlässen,
• Führung ausführlicher Kennenlerngespräche vor der Aufnahme des Kindes zur optimalen Gestaltung der 
Eingewöhnungsphase
• Die Teilnahme an einer Spiel- oder Krabbelgruppe anzubieten
• die Thematisierung pädagogischer Grundlagen mit den Eltern, beispielweise bei Elternabenden
• Eltern-Kind-Nachmittage anzubieten 

Hinweise und Anregungen bezüglich unserer pädagogischen Arbeit nehmen sowohl unsere Fachkräfte als auch die Leitung entgegen. Entsprechende Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Unterlagen zur Aufnahme von Hinweisen und Beschwerden sowie Unterlagen zur Dokumentation sich anschließender Prozesse sind kommuniziert und im Beschwerdemanagement des Omse e.V. festgehalten. 
Die tatkräftige unterstützende Mitwirkung unserer Eltern wissen wir dankend zu schätzen. Hierzu zählen u. a. die Unterstützung bei der Vorbereitung von Festen und Feiern sowie Arbeitseinsätze zur Pflege und Gestaltung des Außengeländes. 
Der Aufbau von Strukturen in der Erziehungspartnerschaft, besonders der Zusammenarbeit mit dem Elternrat, ist ein Ziel in der Initiative „Anschwung. Chancen für frühe Bildung“ im ersten Jahr des Bestehens der Kita. Diese werden zum Teil mit Vertretern der Eltern gemeinsam erarbeitet.


Qualitätsentwicklungsprozess 

Entsprechend des Qualitätsentwicklungskonzeptes des Omse e.V. werden folgende Maßnahmen auch in unserer Kita durchgeführt:
• die Entwicklung von Elternfragebögen (teilweise in Zusammenarbeit mit dem Elternrat) und Elternbefragungen aller zwei Jahre,
• regelmäßige Reflexion der pädagogischen Arbeit in Teamsitzungen und zu pädagogischen Tagen (5 pro Kalenderjahr)
• die Anwendung des Handbuchs „Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder“ (Tietze)
• jährliche Personalentwicklungsgespräche
• jährliche Entwicklungsgespräche mit den Eltern
• ein Auswertungsgespräch nach der Eingewöhnung des Kindes in die Kita 

Im ersten Jahr der Entwicklung unserer Kita werden Team und Leitung in monatlichen Arbeitstreffen durch das Projekt „Anschwung – Chancen für frühe Bildung“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) begleitet.


Dresden, 22.05.2014