DIE LABORSCHULE DRESDEN

Geschichte, Pädagogik, Elternarbeitskreise

Geschichte

Erfolgreiche reformpädagogische Modelle gab es in Dresden seit dem frühen 20. Jahrhundert. Die Laborschule entstand durch die Arbeit eines Kreises aus Pädagogen und Eltern im Umfeld des Omse e.V. (früher BioTop Kümmelschänke), der als freier Träger bereits mehrere Kindergärten betrieb und die Arbeit mit Kindern konsequent weiterführen wollte. Im Gebäude der ehemaligen 137. Mittelschule, das der Verein mit Turnhallen, benachbartem ehemaligem Schulgebäude und Grundstück pachten konnte, wurde die Laborschule Dresden am 23. August 2004 mit zehn Schülern einer ersten Klasse eröffnet. Seit 2008 ist sie staatlich anerkannte Ersatzschule. Heute hat die Laborschule 145 Schüler, inzwischen auch in der Gymnasialstufe. An der Schule arbeiten 20 Pädagogen und derzeit 13 weitere Mitarbeiter. Sie ist eine Ganztagsschule, unterrichtet wird in altersgemischten Lerngruppen.

Pädagogik

Das Konzept der Laborschule Dresden folgt wesentlich dem Jena-Plan des Reformpädagogen Peter Petersen (1884-1953). Dieser hatte ab 1924 mit der Universitätsschule in Jena das Modell einer neuen Bildung entwickelt, stets wissenschaftlich begleitet. Die Prinzipien des Jena-Plans wollen Mensch, Gesellschaft und Schule zusammenführen. Die Tatsache, dass jeder Mensch (jeder Schüler) einzigartig ist und daher individuelle Aufmerksamkeit und Förderung braucht, ist der wichtigste Grundsatz Petersens. In der Laborschule werden seine Richtlinien nicht als starres Dogma verstanden, sondern entwickeln sich im Schulalltag weiter. In diesem Sinn ist sie eine „Schule auf dem Weg.“
Die Laborschule (laborare – lat. arbeiten) will neben Wissen ihren Schülern auch eine Vielzahl von praktischen Erfahrungen vermitteln. Dies geschieht in den Lerngruppen, vor allem aber auch in den nachmittäglichen Projekten. Die Projektarbeit und die Einbindung der Eltern in verschiedene Aufgabenbereiche der Schule (z.B. Umbau, Feste, Öffentlichkeitsarbeit) sind besondere Merkmale. Wichtig für die Entwicklung der Schüler sind das selbstständige Arbeiten und demokratische Teilhabe. Dem Leitbild des Omse e.V. folgend sollen die Kinder lernen, ihre Lebensumwelt zu achten und nachhaltig zu denken.

Dokumente dazu:

-> Leitbild

-> Konzept der Laborschule Dresden

-> Basisprinzipien des Jenaplans

-> Biografie Peter Petersen

-> Schulordnung

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Elternarbeitskreise

Unsere Schule lebt von der Mitarbeit aller Beteiligten, auch und vor allem durch die der Eltern. Neben der Mitgliedschaft im Förderverein dürfen und sollen alle Eltern aktiv an der Gestaltung und Entwicklung der Schule mitwirken. Wir haben eine sehr aktive Elternvertretung und Arbeitskreise gebildet, in denen sich jeder mit seinem Wissen und Können in die Laborschule einbringen kann. Wer die praktische Arbeit lieber mag, kann in den Interessengemeinschaften Gleichgesinnte finden.

AK Finanzen

AK Schulfeste

AK Kommunikation (vormals Öffentlichkeitsarbeit)

AK Schulbau

Pädagogischer AK

AK Schulentwicklung

AK Außengelände

IG Gesunde Ernährung

IG Erwachsenwerden.

 

      
   

  Stand Dezember 2009













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